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Abitur in Güstrow vor 50 Jahren : Nach 50 Jahren wiedergesehen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Goldenes Abitur in Güstrow begangen. Knapp 50 Ehemalige des Absolventenjahrgangs 1966 aus drei Klassen trafen sich.

Es wurde am Sonnabend viel gelacht und erzählt. In der Aula des John-Brinckman-Gymnasiums hatten sich Frauen und Männer getroffen, die vor 50 Jahren ihr Abitur ablegten. Eine siebenköpfige Vorbereitungsgruppe war dafür bereits einige Monate in Aktion. Diese Feier zum goldenden Abitur wird den drei Klassen des Absolventenjahrgangs 1966 lange in Erinnerung bleiben. Neben einer Urkunde gab es für die Anwesenden auch eine Plakette zu diesem besonderen Ereignis. „Wo hast du denn deine Haare gelassen? Dich hätte ich beinahe nicht wiedererkannt!“ Solche Fragen und Sätze waren am Sonnabend immer wieder zu hören.

Geert Ruickoldt hatte vor drei Jahren die Initiative ergriffen und machte alle Schüler der damaligen drei Klassen ausfindig, um sie zusammen zu einem Treffen einzuladen. „Es gab zwar einige Treffen der einzelnen Klassen, aber zusammen bisher nicht“, sagt er. So wurde eine Festveranstaltung organisiert, die unter anderem vom Kammerchor unter Leitung von Agnes Nickel mit gestaltet wurde.

Das dankten die gut 50 ehemaligen Abiturienten. Sie lachten herzerfrischend über Eintragungen in den Klassenbüchern und erfreuten sich an den Erinnerungen ihrer Lehrer. Einige hatten sich auf den Weg gemacht, um ihre ehemaligen Schüler wieder zu sehen. Zum Beispiel waren Horst Kruggel und Karl Hansen gern zu dem Treffen gekommen. Beide sind in Güstrow zu Hause, hatten also keinen langen Anfahrtsweg.

Die ehemaligen Schüler reisten unter anderem aus Berlin, Schwerin, Dresden und sogar aus Rom an. Für sie alle war das Treffen interessant. „Ich habe die meisten 50 Jahre lang nicht gesehen“, sagte Marita Lingott-Gorges. Sie war gleich nach dem Abitur nach Berlin gegangen. Auch für die Organisatoren war es eine tolle Sache. „Es hat Spaß gemacht und so manche privaten Kontakte wurden aufgefrischt“, freut sich Jutta Schwientek. Es habe zwar viel Zeit gekostet, aber der Einsatz habe sich gelohnt.

Nach der Festveranstaltung in der Aula ging es weiter zum Kaffeetrinken in den drei Klassen, und am Abend trafen sich alle wieder im „Heizhaus“. Dort konnte über die alten wie auch über die neuen Zeiten weiter geplaudert werden – bis in die späte Nacht hinein.

 

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