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Konzert : Musikschüler ziehen mit Harfen durch Innenstadt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ein Projekt von besonderem Charme stellt Ingrid Pohl in diesen Tagen mit ihren Musikschülern auf die Beine. Die Harfenlehrerin der Kreismusikschule Güstrow organisiert mit mehr als 20 Harfenschülern aus dem Landkreis und der tatkräftigen Unterstützung der Musikschulleitung sowie dem Förderverein der Kreismusikschule ein Benefizkonzert, das im Rahmen einer großen Spendenaktion stattfinden soll.

Schon seit Wochen studieren die Güstrower Harfenisten ein vielfältiges Programm für ihren Auftritt am 29. Juni im Festsaal des Güstrower Schlosses ein. Von klassischen Stücken über Volkslieder aus Irland bis hin zu bekannten Melodien aus Musicals soll für jeden Geschmack etwas dabei sein. Das Ziel dieser Aktion ist die Finanzierung einer Konzertharfe für die Musikschule. „Wir haben vier kleine Harfen für den Unterricht zur Verfügung, allerdings können auf Harfen dieser Art nicht alle Stücke gespielt werden“, erklärt Ingrid Pohl, die seit 1992 an der Kreismusikschule unterrichtet. Problematisch sei das vor allem bei fortgeschrittenen Schülern, da anspruchsvollere Musikstücke für die kleineren Harfen ungeeignet seien. Seit Jahren kämpft die engagierte Harfenlehrerin für die Anschaffung einer „Doppelpedalharfe“. Mit der Spendenaktion soll nun endlich der Durchbruch gelingen.

Einen Tag vor dem Harfen-Konzert im Schloss wollen die Musikschüler deshalb auch auf unkonventionelle Art auf sich aufmerksam machen. „Am 28. Juni werden insgesamt 24 Harfenschüler sowohl in der Güstrower Fußgängerzone, als auch in den Geschäften auf ihren Harfen musizieren und ihr Können unter Beweis stellen“, freut sich die Harfenlehrerin. Die gesamte Kreismusikschule Güstrow und Eltern der Schüler sowie Matthias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, stehen hinter dem vielversprechenden Projekt. „Wir freuen uns besonders, dass der Minister die Schirmherrschaft für diese Spendenaktion übernommen hat und auch auf dem Konzert anwesend sein wird“, sagt Ingrid Pohl.


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