Offene Türen bei der AWG : Musik begeistert an den Stationen

Begeisterte mit ihrem Programm „(Klein)Paris im April“ und lud zum Mitsingen ein: Dagmar Frederic  Fotos: Sieglinde Seidel (3)
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Begeisterte mit ihrem Programm „(Klein)Paris im April“ und lud zum Mitsingen ein: Dagmar Frederic Fotos: Sieglinde Seidel (3)

Kultur und Sport, Gespräche und Informationen beim offenen Tür der AWG in Güstrow.

svz.de von
09. April 2017, 21:00 Uhr

Kultur, Sport und Informationen standen am Tag der offenen Tür bei der Allgemeinen Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow Parchim und Umgebung (AWG) am Sonnabend im Fokus. Dabei geht es der Genossenschaft auch darum, ihren Mitgliedern etwas zu bieten. Erstmals wurde für die Jugend ein Street-Cup organisiert. Das Angebot von Fußball im acht mal zwölf Meter großen Spielfeld kam bei den Jüngeren gut an.

Vorstandsvorsitzender Norbert Karsten hob bei der Begrüßung noch einen weiteren Aspekt hervor. „Wir möchten an vielen Stellen da sein und hören, wie zufrieden Sie mit unserer Arbeit sind“, sagte er. Dafür boten die Mitglieder-Cafés im Rosenhof, im „Treff.Sonne“ sowie in der Geschäftsstelle eine gute Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Die Einnahmen von Kaffee und Kuchen werden seit Jahren für einen guten Zweck weitergegeben. In diesem Jahr freute sich der Tierschutzverein über 300 Euro. „Wir brauchen das Geld dringend, um weitere Kastrationen durchführen zu können“, sagte Vorsitzende Carmen Lahl.

Während im Rosenhof der Güstrower Klaus-Jürgen Schlettwein plattdeutsche Lieder schmetterte, zu denen kräftig geschunkelt wurde, ging es im Sonnenhof ebenso musikalisch zu. Zuerst standen die Sänger des Kleinen Chores im Treppenhaus und ließen ihre Lieder erklingen. Zahlreiche Bewohner hörten zu oder sangen mit. Dann füllten die Gäste den Raum der Begegnungsstätte „Treff.Sonne“, denn Dagmar Frederic ließ Hits erklingen, die so mancher Besucher sofort mitsingen konnte. „Wein nicht um mich Argentinien“ oder „Ich könnte ohne die Liebe nicht leben“ erinnerten an viele schöne Jahre, die sie mit ihrer Stimme bereicherte.

Der erste Street-Cup, den die AWG für 11- bis 14-Jährige ausrichtete, wurde gut angenommen. „Es war eine gelungene Premiere“, freute sich Heiko Jörn, der für Marketing zuständig ist. Etwa 50 Kinder spielten in acht Mannschaften um den Sieg. Louis Galle (12) war auch dabei. „Wir haben die ersten beiden Spiele gewonnen. So wollen wir weitermachen“, sagte er. Allerdings blieb ihnen der Sieg verwehrt. Den Pokal errang schließlich die Mannschaft „C wie Chaos“. Doch vielleicht können sie ja im nächsten Jahr eine Revanche starten. Denn dann wird die AWG zu einem 20. Tag der offenen Tür einladen, möglicherweise auch wieder mit einem Street-Cup.


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