Illegale Müllablagerung : Müll aus Wald geholt und Zufahrt versperrt

Die Schranke soll verhindern, dass Umweltmuffel künftig in den Wald fahren und dort ihren Müll illegal entsorgen.
Die Schranke soll verhindern, dass Umweltmuffel künftig in den Wald fahren und dort ihren Müll illegal entsorgen.

Wald neben ehemaligem MIW-Gelände wieder sauber

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14. August 2015, 01:06 Uhr

Der Müll ist weg. Ohne Beklemmungen können Einheimische und Besucher wieder durch das Wäldchen zwischen dem ehemaligen MIW-Gelände und der Bahnstation Primerburg gehen. Der Landkreis hat die Beseitigung der illegalen Müllablagerungen veranlasst. Rund 5000 Euro mussten dafür aufgewendet werden, informiert Kreissprecher Kay-Uwe Neumann.

Zuvor hatten sich Stadt, Stadtwerke und Landkreis darauf geeinigt, dass die Zufahrt in das Wäldchen unterbunden werden muss, um ein erneutes Abladen von Müll zu verhindern (SVZ berichtete). Dazu ließen die Stadtwerke auf eigene Rechnung eine Schranke errichten, die Fußgängern weiterhin ein Passieren erlaubt. Allein Mitarbeiter der Stadtwerke müssen eine Trafostation am Waldrand auch künftig mit dem Fahrzeug erreichen können. Die Stadt veranlasste eine Wegsperrung am anderen Ende. Hier blockieren jetzt alte Bahnschwellen die Einfahrt in den Wald.

Das Problem illegaler Müllentsorgung, so betont der Kreissprecher, könnten weder Kreis, noch Städte und Gemeinden allein lösen. Er appelliert an die Vernunft der Menschen und macht darauf aufmerksam, dass Restmüll wie normaler Hausmüll, kaputte Schuhe und Windeln in die graue Mülltonne gehören, Papier, Pappe, Karton in die blaue, Verpackungsmaterial in die gelbe Tonne. Sperrmüll, Elektro- und Bauschutt sowie Farben können zum Wertstoffhof abgegeben werden. Von allem etwas war in der vergangenen Woche aus dem Waldstück geborgen worden.

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