Rod-Stewart-Double in Güstrow : Mr. Rod im Interview: „Die Fans sind schuld“

Präsentiert am 7. April im Güstrower Theater seine Rod-Stewart-Show: Marco Wölfer.
Präsentiert am 7. April im Güstrower Theater seine Rod-Stewart-Show: Marco Wölfer.

Mecklenburger im Güstrower Ernst-Barlach-Theater mit einer Hommage an Rod Stewart.

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21. März 2018, 12:00 Uhr

Mr. Rod gastiert am 7. April im Güstrower Ernst-Barlach-Theater. Nicht der Meister, Rod Stewart, persönlich, sondern ein norddeutscher junger Mann, dessen Habitus dem Schotten-Rocker durchaus ähnelt. Marco Wölfer, wie „Mr. Rod“ im Leben vor und nach der Bühnenshow heißt, wohnt in der Nähe von Kühlungsborn, hat vor seiner Gesangsausbildung Koch gelernt. SVZ-Redakteur Eckhard Rosentreter sprach mit dem 31-Jährigen.

Herr Wölfer, wie kommt man als Mecklenburger auf die Idee, als Rod Stewart aufzutreten?
Wölfer: Mit einem Umweg. Ich habe schon immer Musik gemacht, war seit 2005 mit Liveband unterwegs. Wir haben eine Rock ’n’ Roll-Show der 60er- und 70er-Jahre gemacht. Obwohl wir da nie Rod Stewart gespielt haben, sprachen mich nach solch einem Konzert immer wieder Leute an, ob ich denn wüsste, wie ich aussähe… Nach gut sieben Jahren ist das dann bei mir „angekommen“. Die Fans sind schuld!

Sie sind doch aber gar kein Vertreter der Rod-Stewart-Fan-Generation?
Das wohl nicht, aber ich habe mich immer viel mit Rock- und Popmusik beschäftigt, da kommt man nach Beatles und Stones irgendwann zwangsläufig auch zu Rod Stewart. Ich fand und finde seine Musik unfassbar gut!

Und wie sind Sie an den Meister persönlich geraten? Was sagt Rod Stewart zu der Idee „Mr. Rod“?
Persönlich bin ich ihm noch nicht begegnet. Seinem Management hatte ich 2013 das Konzept vorgestellt. Das muss sie wohl überzeugt haben, denn die haben mir die exklusiven Rechte eingeräumt. Zwei Jahre später hat mich dann auf der Tour in Miami der Manager von Freddy Mercury an den Tisch geholt. Der kennt Rod Stewart, und weil Stewart zufällig an dem Tag seinen 70. Geburtstag feierte, rief er ihn an und erzählte von meiner Show. Spätestens daher weiß Rod Stewart, dass es „Mr. Rod“ gibt.

Hat Rod Stewart Ihnen dafür seine raue, arteigene Stimme geliehen? Oder wessen hört man in Ihrer Show?
Zu sagen, ich klinge wie Rod Stewart, würde ich mir nie anmaßen. Aber es klingt schon ähnlich. Meine Stimmfarbe bedient Rock ’n’ Roll, passt zu einer Live-Show. Mir war immer wichtig, nicht als Double zu agieren; es steht immer auch ein Stück Marco Wölfer auf der Bühne.

Gestalten Sie den ganzen Abend solo? Was erzählen Sie den Leuten am 7. April in Güstrow?
Nein, mit Band. Wir spielen alle Hits aus Rod Stewarts Musikhistorie. Viele werden überrascht sein, was alles von Rod Stewart ist. Und ich verbinde die Show gerne mit Geschichten über Rod Stewart, rede fiktiv mit ihm und über ihn. Zum Beispiel von seinen Frauengeschichten, aber nicht nur. Rod Stewart ist ein Typ, eine Marke!

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