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Ausstellung : „Motiv und Motivation stimmen überein“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ausstellung von Roger Lambert aus Mühlengeez bei Awo in Güstrower Südstadt eröffnet.

Von Roger Lambert aus Mühlengeez werden seit Dienstagnachmittag im Familien-Freizeit- und Lernberatungszentrum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in der Güstrower Südstadt Fotografien unter dem Thema „Impressionen“ gezeigt. Besonders gern hält der 56-Jährige, der nun seine erste Ausstellung präsentiert, Schönheiten der Natur fest. „Es sind die kleinen Dinge im Leben, die faszinieren, vielleicht, weil man sie nicht immer wahrnimmt“, sagt Roger Lambert, der auch Mitglied im Foto-Treff Güstrow ist. Bis zum 3. November können die Fotografien des Belgiers besichtigt werden.

Mit Makro-Fotografie überdimensionieren

Die kleinen, unauffälligen Schönheiten, zeigt er mithilfe der Makro-Fotografie überdimensioniert. Ein kleiner Wassertropfen an einem Halm, eine Heuschrecke, ein Spinnennetz im Morgenlicht – es fiel schon den Besuchern der Ausstellungseröffnung sehr leicht, sich für diese Art von Fotos zu begeistern. „Ich finde gut, dass er vielfältig arbeitet und er experimentiert gern“, sagt Manuela Matz aus Baumgarten, die nebenberuflich fotografiert. Gisela Scheithauer, die eine kurze Einführung zur Ausstellung und zum Fotografen gab, formulierte: „Motiv und Motivation stimmen hier zusammenhängend überein“.

Roger Lambert, geboren im Sauerland wuchs in Nordrhein-Westphalen auf, war dann aber als Berufsoffizier auch 15 Jahre in Belgien zu Hause. Seine Frau Karin hatte sich in die Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns verliebt und so zogen sie 2014 nach Mühlengeez. Die Fotografie als Hobby hat den 56-Jährigen schon in den 1980er Jahren begleitet, doch das sei mehr „zum Spaß“ gewesen, erzählt er. Erst seitdem er ab 2011 drei Jahre lang die Abendschule besuchte, um mehr über die digitale Fotografie und Bildbearbeitung zu erfahren, widmet er sich diesem Hobby intensiver. Durch den Foto-Treff Güstrow – einer Interessengemeinschaft von Hobbyfotografen, die sich sowohl im Internet als auch im realen Leben austauschen, habe er schließlich begonnen mit Langzeitbelichtungen zu experimentieren.

Zumeist macht er sich frühmorgens oder spätabends auf den Weg, um Besonderheiten der Natur, Lebewesen oder hin und wieder auch Architektur vor die Linse zu bekommen. „Es ist mein leidenschaftliches Hobby, das mir Freude macht“, sagt Roger Lambert.

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