Neues Seniorenheim am KMG-Klinikum Güstrow : Morgen ziehen die ersten Bewohner ein

Brunhilde Kölpin (l.) und Sigrun Merten führten zum tag der offenen Tür gestern ein verstellbares Pflegebad vor. Foto: Christian Menzel
Brunhilde Kölpin (l.) und Sigrun Merten führten zum tag der offenen Tür gestern ein verstellbares Pflegebad vor. Foto: Christian Menzel

1000 Besucher gaben sich im neu eröffneten Seniorenheim am KMG-Klinikum Güstrow die Klinke in die Hand. An zwei Tagen der offenen Tür überzeugten sie sich von den Möglichkeiten, die die Pflegebedürftigen hier vorfinden.

svz.de von
09. Januar 2013, 09:53 Uhr

Güstrow | An die 1000 Besucher gaben sich gestern und vorgestern im neu eröffneten Seniorenheim am KMG-Klinikum Güstrow die Klinke in die Hand. An zwei Tagen der offenen Tür überzeugten sie sich von den modernen Möglichkeiten, die die Pflegebedürftigen in dem Neubau vorfinden. Morgen werden die 41 Bewohner aus der dritten Etage des Krankenhauses in ihr neues Domizil umziehen.

Der Neubau ist das neunte Pflegeheim, das der KMG-Konzern in den drei Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt errichtete und betreibt. Insgesamt werden 720 Plätze vorgehalten. "In das Güstrower Heim sind dabei die in 20 Jahren erworbenen Pflegeerfahrungen geflossen. Hier werden wir ein Konzept der so genannten vierten Generation umsetzen. Es besagt, dass die Pflege natürlich auf hohem Niveau vorhanden ist, aber eher im Hintergrund läuft. Die Betonung liegt auf der Alltagskompetenz und dem Lebensweltenkonzept, das mit den Bewohnern individuell abgestimmt wird. Die Bewohner leben dabei in einer Art Alters-WG", beschreibt Sigrun Merten, Verwaltungsdirektorin im KMG-Konzern und hier für die Altenpflege zuständig, das neuartige Konzept.

Wohngemeinschaften tragen Blumennamen

Bezogen wird morgen der erste Bauabschnitt, in dem vier Wohngemeinschaften mit je elf Personen gebildet sind. Jede WG verfügt über neun Einzel- und ein Doppelzimmer, dazu über einen gemeinsamen als Wohnzimmer eingerichteten Aufenthaltsraum sowie über eine geräumige Wohnküche. "Hier werden die gemeinsamen Mahlzeiten eingenommen", erklärt die Güstrower Heim- und Pflegedienstleiterin Brunhilde Kölpin. Alle Wohngemeinschaften tragen Blumennamen und sind für die bessere Orientierung gekennzeichnet.

In einem zweiten Bauabschnitt entstehen noch einmal 55 Plätze, die voraussichtlich im Mai bezogen werden können. "Wir haben sehr viele Anmeldungen vorliegen, so dass das Haus von Anfang an ausgelastet sein wird", sagt die Leiterin. Gestern und vorgestern bekundeten weitere Besucher ihr Interesse an einem Platz.

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