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Güstrow: Bau der neuen Inselseekanal-Querung : Montage des Drehsteges läuft seit gestern

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Seit gestern wird der Drehsteg über den Inselseekanal in Güstrow montiert. Ein Lager verzögerte jedoch den Bau der neuen Querung. Die Freigabe ist am 5. April geplant.

svz.de von
erstellt am 12.Mär.2012 | 07:11 Uhr

Güstrow | Der Teil des Drehsteges mit dem Lager, an dem der Steg geöffnet wird, liegt auf der einen Seite. Auf der anderen wird an einem festen Brückenteil gearbeitet. Der Hauptteil des Steges - der, der gedreht wird - befand sich gestern Mittag dagegen noch auf einem Tieflader: Unmissverständliche Zeichen dafür, dass seit gestern der Drehsteg über den Inselseekanal montiert wird. Holger Roock, Geschäftsführer einer Grimmener Brücken- und Wasserbau-Spezialfirma, leitet die Arbeiten und erklärte, warum sich der Bau der neuen Kanalquerung so verzögert hat (SVZ berichtete). "Das Problem war das Lager (mittleres Foto). Das vorgesehen war nahm nach einer erneuten Berechnung nicht genügend Zugkräfte auf." Roock sagt, dass das nicht vorhersehbar gewesen sei, somit die Stadt keine Schuld an der Verspätung trifft. Die Schwierigkeit ergab sich aus der Funktion des Drehsteges. Roock: "Beim Drehen muss der Steg in dem Axialgelenklager bleiben, darf nicht aus dem Lager fallen. Das wird mit dem neuen Lager ausgeschlossen." Das musste extra bestellt werden. Holger Roock: "Solche Lager verwendet nur die Bahn AG. Die mussten für das Lager des Güstrower Drehsteges ihre Zustimmung geben. Soweit ich weiß, ist so etwas bisher einmalig praktiziert worden."

Das Gerüst der Brücke soll morgen endgültig montiert sein. Dann wird auch das Geländer errichtet. Donnerstag und Freitag erfolge der Holzbau, so Roock.

Parallel dazu wird abschnittsweise die Ufereinfassung neu gestaltet. Nach Fertigstellung des Drehsteges und der Anleger werden entsprechend der Witterung der Boden angeglichen sowie die Wege und das Ufer befestigt. Für die Profilierung und Verdichtung werde es nochmals Einschränkungen beim Nutzen der Wege entlang des Kanals geben, so die Stadtverwaltung. Die Freigabe ist für den 5. April geplant.

Für den Bau war es nötig, zwei Weiden auf der Westseite des Steges sowie eine Birke auf der Ostseite abzunehmen, so die Stadt weiter. Sie wurzeln nahe des Steges und würden den Bau beeinträchtigen. Auch für das Angleichen der Höhenverhältnisse sei das erforderlich.

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