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Heisser Draht : Molchkuhle mutiert zur Müllkuhle

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Heißer Draht: Unser Leser Hubert Dübner kritisiert Müllablagerungen zwischen Kuhlenweg und Schweriner Straße / Landkreis prüft den Fall

Unser Leser Hubert Dübner entdeckte bei einem Spaziergang, dass die Güstrower Molchkuhle zu einer Müllkuhle mutiert. „Es ist ein schöner Spazierweg zwischen Kuhlenweg und Schweriner Straße. Viele Bürger nutzen ihn. Leider wird das Umfeld aber seit langer Zeit zur Ablagerung von Müll genutzt“, schreibt der Güstrower. Und er fährt fort: „Was sind das für gewissenlose Bürger, die ihren Mist und Dreck dort hinwerfen? Angefangen von blauen und weißen Säcken und Gartenabfällen.“ Und seit einigen Tagen würden auch noch alte Matratzen die Landschaft verschandeln, klagt unser Leser weiter. Dübner versteht das Problem vor allem auch deshalb nicht, weil er auf ein gut funktionierendes System der Abfallbeseitigung verweist.

Roger Hewelt, Leiter des Umweltamtes der Kreisverwaltung, erklärte nach dem Hinweis, dass der Landkreis den privaten Eigentümer der Fläche auffordern werde, den Müll zu beseitigen. „Auch werden wir prüfen, inwieweit das Gewässer gefährdet ist“, so Hewelt.

Hewelt bestätigt, dass es weiter die Tendenz im Landkreis gibt, dass Müll illegal entsorgt wird. 70 Fälle landen nach Anzeigen und Hinweisen jedes Jahr auf seinem Tisch. Das Problem dabei: In vielen Fällen kann der Verursacher nicht ermittelt werden. Bei der Molchkuhle hofft er aber erst einmal auf eine Erfolg, den Umweltsünder zu finden.

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