Textilreinigung Güstrow : Modernes in der „Kunst am alten Hafen“

Schüler zeigen Medienkunst.
Schüler zeigen Medienkunst.

Neue Ausstellung zeigt 200 Schülerarbeiten aus dem Bereich Medienkunst.

svz.de von
28. Dezember 2016, 05:00 Uhr

Schülerarbeiten zeigt eine neue Ausstellung bei „Kunst am alten Hafen“. Zu sehen ist Modernes. zu sehen sind 200 Schülerarbeiten, die überwiegend in der Abiturstufe der Güstrower Gymnasien (Gymnasium am Distelberg, Ernst-Barlach-Gymnasium und John-Brinckman-Gymnasium) zwischen 1991 bis 2014 entstanden sind, berichtet Michael Trost, Geschäftsführer der Textilreinigung Güstrow, die die Räume für die Ausstellung bietet.

Fotogramme, Fotoradierungen, Luminogramme, Fotosequenzen, Fotocollagen und Selbstinszenierungen sind dem Arbeitsbereich der Medienkunst zuzuordnen. Fast allen Arbeiten liege ein „dadaistischer Ansatz“ zugrunde. Hier wurde den Zufall als Gestaltungsmittel genutzt, um so kreative Fähigkeiten zu erforschen und weiterzuentwickeln. Die Arbeiten würden zugleich Beispiele für die experimentelle Fotografie aufzeigen und das Zeitgeschehen sowie individuelle Befindlichkeiten in einer modernen und zeitlosen Formensprache reflektieren, beschreibt Trost. Zusammengetragen und inszeniert habe diese Ausstellung der Künstler Andreas Tessenow der bis 2014 als Kunstlehrer am Gymnasium tätig war.

Trost macht darauf aufmerksam, dass es Uwe Seemann war, der 1997 dem Gymnasium Geräte und Materialien für ein kleines Fotolabor zur Verfügung stellte und dadurch die Möglichkeiten des Kunstunterrichtes in diese Richtung erweiterte.

Die Ausstellung öffnete diesmal ohne einer Vernissage. Vorgesehen ist dafür eine Midissage mit Rundgang und Gesprächen, findet am 27. Januar in der Speicherstraße 11a. „Ich denke, dass vielleicht ehemalige Schüler zur Weihnachtszeit und bis zum Jahreswechsel in Güstrow weilen und Ausstellungsstücke von sich oder den alten Schulkameraden anschauen möchten“, erklärt Trost.

Die Ausstellung kann bis 19. Mai zu den Öffnungszeiten der Textilreinigung Güstrow Montag bis Freitag, 6 bis 18 Uhr, und Sonnabend 9 bis 12 Uhr besucht werden.

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