Ecolea : Mitten in Güstrow im Grünen

Bauzaun und grünes Klassenzimmer: Es gibt noch viel zu tun an der Ecolea.  Fotos: janne jörns
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Bauzaun und grünes Klassenzimmer: Es gibt noch viel zu tun an der Ecolea. Fotos: janne jörns

Klecks macht den Schulhof-Check (7. Teil) / Heute: Ecolea in Güstrow

svz.de von
17. April 2015, 06:00 Uhr

Erst seit vier Jahren können die Kinder aus Güstrow und Umgebung auch die freie Gesamtschule mit einem gymnasialen Bildungsgang, die „ecolea“, besuchen. Ca. 150 Schülerinnen und Schüler gehen derzeit auf die internationale Schule, von der 5. bis zur 10. Klasse.

Das heutige Schulobjekt hat schon eine lange Geschichte hinter sich. Vor vielen Jahren befand sich in dem Gebäude ein Teil des Güstrower Krankenhauses, danach für kurze Zeit eine kleine Fachhochschule. In der Zeit wurde der Hof sehr vernachlässigt. Erst 2011, mit dem Einzug der Ecolea in das Gebäude, wurde der Schulhof durch die Schüler mithilfe ihrer Eltern wieder in Ordnung gebracht. Vor allen Dingen waren Unkraut und Wildwuchs zu entfernen, das sich in den Jahren davor sehr gut ausbreiten konnte. „Im Biologieunterricht hat sogar ein Schüler einen großen Kürbis im Wildwuchs gefunden, dessen Pflanze sich über die Jahre gut entwickeln konnte“, berichtet der Schulleiter, Dr. Wolfgang Rosenow.

Da das Schulgebäude schon sehr alt ist, muss weiter renoviert werden. Deshalb kann ein ganzer Teil des Gebäudes noch nicht genutzt werden. Die fehlenden Klassenzimmer werden durch Container auf dem Hof ersetzt, die natürlich viel Platz einnehmen. Wegen des Platzmangels wurde der Schulgarten wieder beseitigt. Nur noch ein paar Büsche und die Kräuterspirale sind übrig geblieben. „Wenn die Bauarbeiten am Gebäude zu Ende sind, können wir die Container wegnehmen und dann werden wir auch den Schulgarten wieder herrichten“, erklärt Wolfgang Rosenow.

Der Schulhof wird aufgepeppt durch Holzskulpturen, die die Schüler mithilfe eines Bildhauers gefertigt haben. Entstanden sind zwei Büchertürme, ein Greifvogel und eine Bank in Form eines Drachens. Auch neun von den Schülern bunt bemalte Holzpfähle sorgen mit für gute Lernatmosphäre auf dem Schulhof. Lernathmosphäre? Ja, denn im Sommer findet mancher Unterricht auch im „grünen Klassenzimmer“ statt. Dieses ist ein Kreis aus Sitzgelegenheiten. Weil bei der Eröffnung der Schule dort sehr viele Pflanzen und Gras wucherten, wurde es „grünes Klassenzimmer“ getauft. Da es viele Schatten spendende Bäume gibt, müssen die Schüler nicht in der prallen Sonne sitzen.

„Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren noch was an dem Schulhof verändern können, damit er noch attraktiver für die Schüler wird“, sagt Wolfgang Rosenow.  



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