Mittelklassewagen an Spitze

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Blick unter die Motorhauben der privaten Pkw im Landkreis Rostock

svz.de von
03. September 2015, 02:40 Uhr

Im Landkreis Rostock zeigt ein Blick unter die Motorhaube des häuslichen Pkw: die Dicken sind in der Minderheit; die Kleinen aber auch nicht der Renner. 12,3 Prozent der Pkw im Landkreis haben einen Motor mit mehr als zwei Litern Hubraum. 34,7 Prozent sind mit Motoren unter 1,4 Litern unterwegs. Der Rest liegt dazwischen und damit in der Klasse zwischen 1400 und 1999. Ganz ohne Hubraum kommen nach den Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes, die diesem Vergleich zu Grunde liegen, 15 Pkw aus. Sie fahren mit Strom.

Aber zu welchen Motorgrößen geht der Trend? Nimmt man den Bestand als Maßstab, dann ist es so: Im Landkreis nahm die Zahl der Autos mit Motoren unter 1,4-Liter von 2014 auf 2015 um 703 zu. Macht 41 104 Pkw. In den anderen Motorklassen sank die Zahl der Fahrzeuge in der Klasse 1400 bis 1699 Kubik um 40. Damit liegt deren Zahl bei 62 860 Pkw. Bei den Autos mit mehr als zwei Litern gab es im Kreis Rostock einen Anstieg um 445 Fahrzeuge. Bestand: 14 540 Fahrzeuge. Insgesamt betrachtet haben heute im Landkreis 1000 Menschen (vom Baby bis zum Ü100-Mitmenschen) 563 Pkw.

Wobei aber kleine Motoren nicht automatisch schwach auf der Brust sein müssen. Miniraketen haben fast alle Hersteller im Programm. Und es ist auch nicht so, dass ein kleiner Motor automatisch auch der umweltfreundlichere ist. Denn Fahrer oder Fahrerin spielen hier eine entscheidende Rolle: Der Verbrauch hängt immer von der Drehzahl ab, Bleifuß und hohe Drehzahlen oder viel Kurzstreckenverkehr treiben den Verbrauch in die Höhe.

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