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Karneval in Güstrow : Mit Westernhelden in die Session

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Carneval-Club sorgt mit „Lucky Luke und Winnetou – der GCC kommt auch dazu“ für viel Stimmung im Bürgerhaus.

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 15:54 Uhr

„In jedem Jahr nach Aschermittwoch kommen bei uns die Themenvorschläge für die kommende Session alle in einen Topf – jeder hat ein Mitspracherecht“, erklärt Isabell Peters, Vizepräsidentin des Güstrower Carneval-Clubs (GCC), und fügt hinzu: „Unsere Kinder wollten unbedingt Cowboy und Indianer spielen und diesen Wunsch haben wir ihnen gerne erfüllt.“ Überhaupt drehe sich in dieser Session alles um die Kleinsten, die beim GCC inzwischen sogar ein Dreiviertel der Mitglieder ausmachen. „Über Nachwuchs müssen wir uns zum Glück keine Gedanken machen“, resümiert Peters weiter.

Es ist eine kurze Session für den GCC, der seine erste und einzige große Karnevalsgala erst an diesem Sonnabend beging. „Das hängt mit der Ausrichtung der Prinzenpaargala zusammen. Viele Vereine küren ihr Prinzenpaar erst nach dem 11.11. und daher ist die Gala auch immer erst später. Wir haben deshalb unseren Sessionsauftakt und die Gala auf einen Abend gelegt“, erklärt Peters den späten Karnevalsauftakt in Güstrow. Drei weitere Veranstaltung folgen noch, bis die Session am Aschermittwoch beendet wird. „Zusammen mit der Hasenwald- und der Inselseeschule wird noch Kinderfasching gefeiert und auch unserer eigener GCC Kinderfasching steht ja noch aus“, sagt die Vizepräsidentin. Zu letzterem seien dann auch die Flüchtlingskinder eingeladen, verspricht Peters.

Auch am Sonnabend setzte der GCC ein Zeichen und lud all die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer als Dankeschön zur Karnevalsfeier ins Güstrower Bürgerhaus ein. Und es wurde ein gelungenes Fest, bei dem ein Marterpfahl auf dem Güstrower Marktplatz genauso wenig fehlen dürfte, wie der einstige Protz-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der ein Plädoyer für den deutschen Schlager zum Besten gab und dabei viele Lacher und lobenden Applaus erntete.

Besonders viel Beifall gab es aber für die kleinsten Tänzer des GCC, die den Wilden Westen in die Barlachstadt holten. Auch die Moderatoren Mario Kohlhagen und Isabell Peters ernteten auch in diesem Jahr wieder viele Lacher für ihre Pointen – besonders, wenn auch mal die eigenen Stadtvertreter auf die Schippe genommen und an den Marterpfahl gewünscht wurden.

Auch für das kommende Jahr hat der GCC große Pläne. So soll das landesweite Präsidententreffen mit rund 1500 Karnevalisten aus ganz MV in der Güstrower Kongresshalle ausgerichtet werden. „Eine tolle Chance sich zu präsentieren“, sagt Isabell Peters.

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