Hoppenrade : Mit Verein Dorfleben beflügeln

Die Gründungsmitglieder des Vereins „Hoppenrader Dorfleben“: Petra Zimmermann, Klaus Axtmann, Simona Kaiser, Christel Schulz (vorn v.l.), Catrin Wernitz-Buske, Henry Misch, Birgit Kaspar, Dirk Kaiser, Gesa Groeneveld (hinten v.l.).
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Die Gründungsmitglieder des Vereins „Hoppenrader Dorfleben“: Petra Zimmermann, Klaus Axtmann, Simona Kaiser, Christel Schulz (vorn v.l.), Catrin Wernitz-Buske, Henry Misch, Birgit Kaspar, Dirk Kaiser, Gesa Groeneveld (hinten v.l.).

Neun Bürger gründeten den Verein „Hoppenrader Dorfleben“ - Ziel: Spenden und Projektgelder einwerben

svz.de von
13. März 2016, 21:00 Uhr

Die Gemeinde Hoppenrade meldet die Gründung eines dritten Vereins. Nach Heimatverein und Sportverein gründete sich am Freitagabend der Verein „Hoppenrader Dorfleben – Verein für Bildung, Kultur, Sport“. Seine Aufgabe ist es, finanzielle Mittel für ein reges Gemeindeleben über Spenden oder Projektarbeit einzuwerben. Obwohl die Verteilung der Funktionen im dreiköpfigen Vorstand noch aussteht, dürfte feststehen, dass dem neuen Verein Bürgermeisterin Birgit Kaspar vorsteht. Als Stellvertreter und zuständig für Finanzen hatte Frank Schwarzer seine Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt, als Schriftführerin soll Simona Kaiser agieren.

Als „ergebnisoffen“ hatte Kaspar die Zusammenkunft am Freitagabend, zu der 15 Bürger in den Versammlungsraum des Gemeindebüros gekommen waren, bezeichnet. Nach einem ersten Treffen sollte ausgelotet werden, ob sich genügend Gründungsmitglieder für das Vorhaben finden würden. Klaus Axtmann und Frank Schwarzer hatten den Entwurf einer Satzung vorgelegt, die mit geringfügigen Änderungen angenommen wurde. Wichtigste Voraussetzung war das Erlangen der Gemeinnützigkeit. Zustimmung zur Vereinsgründung kam von vielen Seiten, allein die Suche nach einem Vorsitzenden gestaltete sich schwierig. Namen wurden genannt, aber zumeist lehnten die Vorgeschlagenen mit dem Hinweis auf bereits vorhandene berufliche und ehrenamtliche Belastungen ab. „Alle, die hier sitzen, engagieren sich ja schon für die Gemeinde“, sagte Regina Pahl, die die Linedance-Gruppe im Sportverein leitet.

„Wenn’s keiner macht, muss Plan B in Kraft treten“, erklärte die Bürgermeisterin, als ihr Name vorgeschlagen wurde. Ohnehin hatte sie die Anregung für diesen Verein gegeben. „Ich wünsche uns genug Kraft und viele Schultern, um unser Vorhaben gelingen zu lassen. Wir brauchen Mitglieder, die die Augen und Ohren offen halten, um für ein reges und vielfältiges Gemeindeleben Mittel zu akquirieren“, erklärte die designierte Vorsitzende. Eine Liste kursierte, auf der am Ende neun Namen standen. Das waren die Gründungsmitglieder des neuen Vereins.

Klaus Axtmann regte an, dass der Vorstand zunächst für ein Jahr im Amt bleibt und die Aufgabe wahrnimmt, „den Verein zum Laufen zu bringen“. Schnell wurden sich die Gründungsmitglieder über den Beitrag einig. Er soll 15 Euro für natürliche und 30 Euro für juristische Personen und Vereine im Jahr betragen. Für Jugendliche bis 18 Jahren soll die Mitgliedschaft beitragsfrei sein. „Wir brauchen die Ideen und den Elan der jungen Leute und wollen sie so für eine Mitarbeit gewinnen“, hatte die neue Vorsitzende ihren Vorschlag begründet. Nach der Erledigung von weiteren formal notwendigen Schritten wollen die Gründungsmitglieder möglichst bald mit der Arbeit an der in der Satzung formulierten Aufgabenstellung beginnen.

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