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Wildpark Güstrow : Mit Tieren auf Tuchfühlung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Tausende Besucher vergnügten sich beim Osterfest im Güstrower Wildpark.

von
erstellt am 18.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Große Schlüsselblume und Sumpfdotterblume übernahmen auf dem Weg in den Güstrower Wilpark am Sonntag lange Zeit den Part der Sonne. Gelb macht bekanntlich fröhlich. Die gute Laune nahmen die Besucher mit in den Park. Hier wurde ein Fest mit vielerlei Angeboten für Kinder und ihre Eltern oder Großeltern gefeiert.

Parkleiter Klaus Tuscher und seine Frau Marianne hatten an ihrem Bastelstand gleich am Eingang alle Händevoll zu tun. „So wünschen wir uns das“, sagt Klaus Tuscher. Besser könne es kaum laufen. Ihm gegenüber bastelt Ledda Pasquale Ricker aus Stuttgart mit ihrer Oma Sabine Ricker ein Osterkörbchen. „Hier ist ganz schön was los. Zuerst haben wir Eier gefärbt und nachher spazieren wir durch den Park und schauen uns die Tiere an“, berichtet Nicole Ricker mit familiären Beziehungen nach Lüssow.

Heilfroh ist Parkleiter Klaus Tuscher, dass er bei Großveranstaltungen im Wildpark stets auf viele fleißige Helfer bauen kann. Besonders möchte er Christa Hartmann erwähnen. Ruhig und freundlich steht sie neben dem Glücksrad, das sich unablässig dreht. Die lange Schlange der Wartenden bringt sie nicht aus der Ruhe. „Es bereitet mir so viel Freude. Ich könnte glatt zehn Stunden hier am Glücksrad stehen, ohne es als Arbeit zu empfinden“, sagt die 73-Jährie aus Güstrow, während die Kinder der Familie Dünow/Warkentin aus Bützow ihr Glück versuchen. „Wir spannen hier vom Alltag aus“, betont Andreas Warkentin und lobt den Wildpark. Hier könne man viel lernen und sehen.

„Der Bär hat sich bewegt“, ruft Rick Chmilewski seiner Mutter zu. Gleich im nächsten Augenblick entdeckt er zwei Luchse. Die Familie aus Schwerin komme gern in den Wildpark. „Hier gibt es Bären und Wölfe“, erklärt Rick Chmilewski das besondere Interesse. Mutter Kathleen Chmilewski liebt die Eulen. In deren Revier sind Julia Engel und Steffen Hohn gerade mit Töchterchen Hanna Marlene und zeigen ihr, wo sie die Eulen in den Bäumen entdecken kann. Lea Marie und Franz Christian Pape interessieren sich dagegen für Ziegen. Sie kommen aus dem Bördekreis und sind bei Oma Evelyn Buchholz in Güstrow zu Gast. Mit dem Wildpark gebe es bei Besuchen immer einen gesetzten Programmpunkt. „Das lohnt sich immer“, betont Mutter Astrid Pape und drängt zur Eile, wolle man sich doch gemeinsam auf die große Futterrunde durch den Wildpark begeben. Die beginnt übrigens täglich um 13 Uhr an der Storchenanlage.

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