CAP-Märkte Güstrow : Mit Spendentüten vor Ort helfen

Start der Spendentütenaktion im CAP-Markt Mitte gestern in Güstrow: Karin Wien Leiterin des Frauenschutzhauses in Güstrow (M.), sowie die Marktmitarbeiterinnen Birgit Schmidt, Dajana Riemer, Janet Burmeister und Jana Henke (v.l.) präsentieren die Spendentüten.
Start der Spendentütenaktion im CAP-Markt Mitte gestern in Güstrow: Karin Wien Leiterin des Frauenschutzhauses in Güstrow (M.), sowie die Marktmitarbeiterinnen Birgit Schmidt, Dajana Riemer, Janet Burmeister und Jana Henke (v.l.) präsentieren die Spendentüten.

CAP-Märkte in Güstrow starten Spendenaktion: Frauenschutzhaus ist dankbar für die Hilfe

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01. März 2016, 20:45 Uhr

„Fünf Euro spenden, fünf Euro kommen an!“ So einfach lautet das Motto der gestern von den CAP-Märkten in Güstrow gestarteten Spendentütenaktion. Kunden der CAP-Märkte am Markt und in der Elisabethstraße können ab sofort während ihres Einkaufs eine gepackte Tüte mit einem Warenwert von fünf Euro erwerben, die der Markt dann an soziale Projekte vor Ort weitergibt. „,Vor Ort’ ist das Stichwort“, sagt Janet Burmeister, Leiterin des CAP-Marktes Mitte auf dem Güstrower Markt. „Es ist mir bei dieser Aktion persönlich wichtig, dass die Spenden auch vor Ort bleiben und konkreten Projekten in Güstrow und Umgebung zu Gute kommen. Ich bin Güstrowerin und deshalb ist es mir ein Bedürfnis, etwas für Güstrow zu tun.“

Bis Ende des Jahres läuft die Spendentütenaktion und jeden Monat gehen die gepackten Tüten an einen anderen Empfänger – ob soziale Projekte, Initiativen oder Vereine. Ab sofort wird in den CAP-Märkten einen Monat lang für das Frauenschutzhaus Güstrow gesammelt. In den Tüten sind vor allem haltbare Lebensmittel. „Diese Idee hilft uns in besonderer Weise“, sagt Karin Wien, Leiterin des Frauenschutzhauses. „Frauen, die zu uns kommen, haben meistens nichts mit. Viele kommen auch nachts oder an Wochenenden und Feiertagen. Und da sie sich selbst versorgen müssen, sind diese Lebensmittel für sie wichtig.“ Mit der Spendentütenaktion könne das Frauenschutzhaus jetzt einen kleinen Lebensmittelvorrat anlegen. Sechs Frauen und zehn Kinder leben gerade in der Güstrower Schutzeinrichtung. „Die Belegung unserer Zimmer ist konstant hoch“, stellt Karin Wien fest. Vergangenes Jahr mussten Frauen sogar an andere Einrichtungen weitervermittelt werden, weil das Güstrower Haus voll war.

Während der Spendentütenaktion im März werden Mitarbeiterinnen des Frauenschutzhauses einmal in der Woche für Informationen über ihre Arbeit im CAP-Markt Mitte zur Verfügung stehen. Nächsten Monat soll in den beiden CAP-Märkten parallel für das Tierheim in Laage gesammelt werden, den Monat darauf für die Obdachlosenhilfe. „Angedacht ist zudem, Spendentüten für die Flüchtlingshilfe und für die Kinder- und Jugendarbeit zu verkaufen“, sagt Doreen Blask, Sprecherin der Diakonie Güstrow, zu der die CAP-Märkte gehören. Die CAP-Märkte beschäftigen deutschlandweit Menschen mit Behinderung, um sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Der CAP-Markt Mitte in Güstrow hat aktuell 15 Mitarbeiter, davon sieben mit Behinderung.

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