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SVZ-Wochenend-Interview : Mit Rennrad durch Deutschland

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Rainer Schätz: der 54-Jährige leitet in Güstrow das Bilse-Institut für Bildung und Forschung.

Rainer Schätz, geboren 1963 in Lübz, leitet heute in Güstrow das Bilse-Institut für Bildung und Forschung. Mit Professor Reinhard Kastl gründete er das Institut im Jahr 1992. Schätz studierte von 1986 bis 1992 an der Pädagogischen Hochschule Güstrow. Er ist Diplomlehrer für Mathematik und Physik. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt seit 1997 in Mühl Rosin. Schätz engagiert sich im Förderverein Wildpark Güstrow und im TC 96 Mühl Rosin.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Beim Joggen in den Heidbergen oder in Warnemünde an der Ostsee, dort kann ich am besten ausspannen und neue Ideen entwickeln.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Unser Bürgermeister Ulrich Blau leistet sehr gute Arbeit und er hat die Entwicklung aller Ortsteile im Blick, so dass ich nichts ändern würde. Ich wünsche mir, dass es ihm auch weiterhin gelingt, den Schulstandort Mühl Rosin zu erhalten, so dass der Ort für junge Familien attraktiv bleibt und alle bestehenden Sportstätten genutzt werden.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Da das Bilse-Institut zehn Standorte in Mecklenburg-Vorpommern hat, bin ich sehr viel im Auto unterwegs. Wenn ich in Güstrow bin, dann trifft man mich am ehesten in meinem Büro in Güstrow in der Kerstingstraße 2.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Beim Kartoffeln- und Rüben sammeln.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich hatte ein altes Motorrad (ES 150, Baujahr 64), da musste ständig etwas erneuert werden.
Was würden Sie gerne können?
So mühelos ins Englische wechseln können wie meine Söhne. Beide waren als Austauschschüler in den USA.
Was stört Sie an anderen?
Unaufrichtigkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Mein Sohn Eric zitiert gern Sprüche aus dem Comedy-Frühstück bei Stefanie. In angespannten Situationen gibt er ein paar Sprüche zum Besten und alle lachen herzhaft.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Mit meinem Sohn Eric hatten wir eine Tour mit dem Rennrad nach Kopenhagen geplant – und das zogen wir trotz Sturm und anderer widriger Umstände auch durch.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Der Begriff Held wäre nicht so richtig, eher Vorbilder und das sind meine Eltern. Die haben es geschafft, trotz viel Arbeit, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Sie waren in allen Lebenslagen für mich da.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Bretonisches Leuchten“ von Jean-Luc Bannalec. Ich mag diese Krimis aus der Bretagne und den Kommissar Dupin.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Den Tatort, besonders gern sehe ich die Folgen aus Münster, Hannover und Köln.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ganz klar beim Fußball, zuletzt war ich beim BVB, das war ein besonderes Erlebnis.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Herbert Grönemeyer, mit seiner Musik verbinden mich viele schöne Konzerte und Erinnerungen.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Früher war Freitagabend immer unser Familienkochtag. Da haben wir Sachen ausprobiert, besonders gern essen wir Currys aber auch anderes, wie z. B. Steak Strindberg.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens: Vor ein paar Jahren, als mein Sohn Henning im Austauschjahr in Yakima war, haben wir uns in New York getroffen und zusammen ein paar schöne Tage genossen. Dabei haben wir dieses Lied immer wieder gehört.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zum Hochzeitstag schenken meine Frau und ich uns immer Städtereisen und verbinden diese mit kulturellen und sportlichen Ereignissen.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Zu meinem 50. Geburtstag habe ich mit einem Freund die Alpen überquert und demnächst möchte ich mit dem Rennrad quer durch Deutschland fahren. Ich hoffe, dass es zeitlich klappt.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Da ich sehr viele Hobbys habe und in vielen Vereinen tätig bin, wird schon keine Langeweile aufkommen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Reinhard Kastl, wir haben zusammen das Bilse-Institut aufgebaut, ich habe viel von ihm gelernt.

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