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Bauherrenpreis 2017 : Mit Neubau Güstrower Innenstadt bereichert

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bauherrenpreis 2017 geht an DRK-Kreisverband Güstrow für Modellprojekt in Hollstraße 19 und 20.

von
erstellt am 11.Sep.2017 | 05:00 Uhr

Der Bauherrenpreis 2017 der Barlachstadt geht an den Kreisverband Güstrow des Deutschen Roten Kreuzes. Für den Neubau Hollstraße 19 und 20 nahm DRK-Vorstand Peter Struve gestern zum Tag des offenen Denkmals den Preis in der Galerie Wollhalle entgegen. In diesem Jahr zeichnete die Stadt den besten zwischen 2008 und 2016 in der Güstrower Altstadt entstandenen Neubau aus. Der Neubau des DRK entlang der südlichen Hollstraße gehört zu dem Gesamtvorhaben „Viertes Viertel“, das sich über die Hollstraße, die Lange Straße und die Grepelstraße mitten im Stadtzentrum erstreckt. Zwischen Markt und Park hat sich hier ein Quartier für Senioren mit Vorbildcharakter etabliert, das sowohl Betreutes Wohnen, Seniorenwohngemeinschaften als auch Tagespflege umfasst.

„Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist ein sehr schöner Tag für das DRK“, sagte Struve bei der Preisverleihung, bei der er auch ein von der Volks- und Raiffeisenbank gesponsertes Preisgeld von 1000 Euro entgegennahm. „Wir sind als DRK nicht angetreten, große Häuser zu bauen, aber dafür, etwas für ältere Menschen zu tun und sie in die Stadt zu holen.“ Auch in der Laudatio wurde der vorbildhafte und neue Ansatz gewürdigt, „Senioren in die Mitte der Stadt zu holen und sie damit teilhaben zu lassen am innerstädtischen Leben“. Im „Vierten Viertel“ gibt es 36 Wohnungen für Betreutes Wohnen sowie 44 Zimmer in der Hausgemeinschaft, wo Ältere gepflegt werden. Laut der Bauherrenpreis-Jury zeichnen sich die Bauten in der Hollstraße durch eine qualitätsvolle und selbstbewusste Architektur aus, die dem gesamten Quartier eine neue, aber nicht auftrumpfende Ausstrahlung gibt. „Der keineswegs vorhersehbare Erfolg hat dazu geführt, dass das DRK auch weitere Neubauten in der Langen Straße und in der Grepelstraße, vor allem aber auch die Sanierung des palaisartigen Gebäudes Lange Straße 41 realisierte“, würdigte Güstrows Bürgermeister Arne Schuldt.

Auch weitere Neubauten haben nach Meinung der Jury zur Bereicherung der Altstadt beigetragen. Anerkennungen gab es für die zwei Wohnhäuser in der Schnoienstraße 39/40, für die neue Geschäftsstelle der Ostseesparkasse auf dem Pferdemarkt 17/18, für das Wohnhaus in der Mühlenstraße 46 und den Neubau in der Brandlücke Grepelstraße 1. Die Wohnungsgenossenschaft Güstrow wurde zudem für das Haus Lange Straße 4 sowie für die Ecke Gleviner Straße 16/Lange Straße geehrt. Auch die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow erhielt Anerkennungen für den Eckbau Lange Straße 10/Gleviner Mauer 18 sowie für den „Sonnenhof“ und die Schnoienstraße 19.  

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