SVZ-Serie „Ehrensache“ : Mit Leib und Seele beim Hockey

Johannes Bever ist Güstrower und Hockeyspieler.
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Johannes Bever ist Güstrower und Hockeyspieler.

Serie „Ehrensache“: Johannes Bever (65) seit Jahren beim ATSV Güstrow ehrenamtlich aktiv

svz.de von
22. März 2014, 06:00 Uhr

Johannes Bever ist seit sechs Jahren stellvertretender Leiter der Abteilung Hockey des Arbeiter-Turn- und Sportvereins (ATSV) Güstrow. Dieser Sport hat es ihm angetan. „Ich bin mit Leib und Seele Hockeyspieler“, sagt der gebürtige Güstrower, der bereits als Sechsjähriger als Torwart in dieser Sportart begann. Bis heute spielen Kinder und Jugendliche eine wichtige Rolle, machen zwei Drittel der 198 Mitglieder aus. Johannes Bever, jetzt 65 Jahre alt, spielt bis heute noch – in der Alt-Herren-Mannschaft. Für diese ist er zuständig, organisiert Turniere mit.

Vor etwa sechs Jahren hat er als stellvertretender Abteilungsleiter neue Aufgaben übernommen. Johannes Bever kümmert sich um die Beschaffung und Abrechnung der Fördermittel. „Als Rentner habe ich jetzt Zeit dafür, ich habe das gern übernommen“, so der 65-Jährige.

Es kam aber nicht von ungefähr, dass Johannes Bever gerade dem Hockey-Sport zugetan ist. „Meine beiden Brüder spielten bereits Hockey, so war es selbstverständlich, dass ich das auch tat“, erzählt er. Lediglich durch seine Ausbildung legte er eine „Sport-Pause“ ein. In Halle absolvierte er eine Ausbildung zum Motorenbauer, hängte ein Landtechnikstudium in Nordhausen an und arbeitete beim Landmaschinenbau als Kundendienstingenieur.

Jetzt, wo er im Ruhestand oder vielleicht besser im Unruhestand ist, bleibt manche Arbeit an ihm hängen. Die Trainer kümmern sich um das Sportliche, sichern das Training von den Bambinis bis zur Damen- und Herrenmannschaft ab. Johannes Bever sorgt sich indes um das Klubhaus, übernimmt so manches Schriftliche – die Statistik beispielsweise – oder es wird mal eine Vertretung gesucht – dafür ist der Güstrower gern da. Zusammen mit seinem Sportfreund Marco Drenkhan sei das alles kein Problem. „Wir teilen uns die Aufgaben gut, so dass es für keinen zu viel wird“, erklärt Johannes Bever.

In der Familie Bever hat Hockey einen hohen Stellenwert. Auch die beiden Töchter spielten Hockey und drei Enkelkinder. „Und meine älteste Enkelin ist jetzt nach Bremen gegangen, um dort Hockey zu spielen“, erzählt er. Dort gebe es ein Sportgymnasium mit Schwerpunkt Hockey und sie werde von einem Bundestrainer trainiert, der das hauptamtlich mache.

Sein Alltag wird eindeutig vom Sport mitbestimmt. „Wenn dann noch Zeit bleibt, lese ich gern Kriminalromane und fahre gern Ski“, erzählt der Rentner. Nur Urlaub oder Krankheit können Gründe sein, einmal nicht beim Heimspiel des ATSV zu sein. Dass die Damen und Herren jetzt bei der SVZ-Umfrage zum „Sportler des Jahres“ auf Rang 1 landeten, freut ihn ganz besonders. „Wir sind sehr stolz darauf, haben aber auch viel dafür getan“, sagt er. Hockey hat in Güstrow eine große Akzeptanz und Johannes Bever wird auch in Zukunft alles dafür tun, dass das so bleibt.




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