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Mit Laga neue Chancen für Stahlhof und ehemalige Kleiderwerke

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erstellt am 24.Jan.2012 | 12:40 Uhr

güstrow | Er gehört nicht zum Kernbereich der geplanten Laga-Flächen, grenzt aber direkt an und wartet seit zwei Jahrzehnten auf neue Gestaltung: der so genannte Stahlhof. Eines der größten Stücke hier: die Kleiderwerke. Nach der gescheiterten Entwicklungskonzeption aus den 1990er-Jahren und jahrelangem juristischen Tauziehen könnte sich hier mittelfristig Klärung einstellen. Die Stadt Güstrow hat die Absicht, die Immobilie zu erwerben und weiter zu beräumen, bestätigt Bürgermeister Arne Schuldt auf Nachfrage. Der Hauptausschuss habe ihm schon mal eine Verhandlungsoption erteilt.
Noch ist das Grundstück im Besitz des Erwerbers der Anfang der 1990er-Jahre "abgewickelten" Kleiderwerke an der Grabenstraße. Bürgermeister Schuldt weiß: Der Hamburger Klaus Klepper verfügt wieder darüber, nachdem die meisten Flächen aus der Insolvenzmasse herausgenommen wurden. Da der Hamburger wegen seiner Bindung an die Gläubiger aber kaum eine Alternative zum Verkauf haben dürfte, sieht Schuldt Chancen für eine Einigung. Noch sind jedoch zwei Gerichtsverfahren nicht vollständig zu den Akten gelegt, wenngleich Kleppers Aussichten auf Entschädigung und Schadensersatz gering erscheinen. Bekannt ist dem Bürgermeister natürlich, dass sich einst an der Verkaufssumme die Geister zwischen Stadt und Eigentümer schieden. "Aber es wäre doch schön, wenn wir mit der Laga-Ausrichtung auch diese Flächen in der Innenstadt gleich mit gestalten könnten", ist Schuldt nicht ohne Hoffnung. Investoren mit Interesse an dem an der Grabenstraße und dem Rosengarten angrenzenden Gelände gebe es jedenfalls.

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