Neues Angebot für Museums-Besucher : Mit Kopfhörern durch das Schloss

Präsentieren die neuen Audioguides im Schloss: Birgit Kadsewitz, Kerstin Potrafke, Regina Erbentraut, Dirk Blübaum und Katrin Stüdemann (von links).
Präsentieren die neuen Audioguides im Schloss: Birgit Kadsewitz, Kerstin Potrafke, Regina Erbentraut, Dirk Blübaum und Katrin Stüdemann (von links).

Mit Hilfe der Ospa-Stiftung konnten zwölf Audioguides angeschafft werden

svz.de von
06. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Gestern übergab Kerstin Potrafke von der Ospa-Stiftung zwölf nagelneue Audioguides an das Schloss Güstrow. Damit haben Besucher die Möglichkeit, ausgewählte Stationen im Schloss und dessen Schätze in deutscher und englischer Sprache zu erkunden. In der Überlegung ist, später auch einmal Führungen in dänischer Sprache aufzunehmen. Für den Anfang wurden knapp 40 Stationen ausgewählt. Museumsdirektorin Dr. Regina Erbentraut schrieb die Texte, die von professionellen Sprechern aufgenommen wurden. Lutz und Martina Kirchhoff steuerten mit Laute und Gambe gespielte Stücke von Komponisten des Mittelalters und der Renaissance bei. „Das Hörerlebnis komplettiert den Museumsbesuch. Wir sind sehr froh, dass dieses Projekt verwirklicht werden konnte. Es wird das Schloss attraktiver für Besucher machen“, war sich Dr. Dirk Blübaum, Direktor des Staatlichen Museums Schwerin, zu dem Schloss Güstrow gehört, sicher.

Realisiert wurde das Projekt dank eines mit der Ospa-Stiftung geschlossenen Kooperationsvertrages im Rahmen der Leuchtturminitiative. Diese ist auf Langfristigkeit ausgerichtet und so wurde gestern auch das nächste gemeinsame Vorhaben vorgestellt. „Wir werden mit Hilfe der Ospa-Stiftung drei Gemälde konservieren lassen. Dabei handelt es sich um Bilder, auf denen Erbprinz Carl zu Mecklenburg-Güstrow sowie die beiden Herzoginnen Magdalena Sybilla und Maria Amalia zu sehen sind“, verriet Erbentraut.

Kerstin Potrafke, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, verwies darauf, dass sich die Ospa seit 1997 im Güstrower Schloss engagiert und dabei eine Förderung von über 160 000 Euro realisiert wurde.





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