SVZ-Wochenend-Interview : Mit Kindern eine Brücke bauen

Sarah Kerstan kümmert sich in Güstrow um Kinder und will ihnen christliche Werte vermitteln.
Sarah Kerstan kümmert sich in Güstrow um Kinder und will ihnen christliche Werte vermitteln.

20 Fragen an Sarah Kerstan / Verantwortliche für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Domgemeinde Güstrow

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29. August 2015, 06:00 Uhr

Sarah Kerstan wurde am 5. Mai 1988 in Berlin geboren, aufgewachsen ist sie in Lobetal. „Dieses kleine christliche Dorf war ein wunderbarer Spielplatz für mich und meine vier Geschwister und ist auch heute noch unser Familientreffpunkt“, sagt sie. Nach dem Abitur ging Sarah Kerstan einige Jahre nach Baden-Württemberg, um am Theologischen Seminar Adelshofen Gemeindepädagogin zu werden. Während eines Praktikums lernte sie Güstrow kennen „und seine Menschen lieben“, sagt sie. So wurde sie nach ihrem Abschluss vor vier Jahren die Verantwortliche für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Domgemeinde Güstrow.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Immer da, wo gerade meine Lieblingsmenschen sind. Wenn auch noch Wald, Wasser oder Schokolade in der Nähe ist, noch besser.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde die Poller zwischen dem Grünen Winkel und der Schulstraße entfernen. Die sind mir ständig im Weg.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Irgendwo um den Dom herum.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe bei Bekannten Kinder gehütet.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Vielleicht für meinen Führerschein, aber wahrscheinlich eher beim Eis essen.
Was würden Sie gerne können?
So richtig laut pfeifen.
Was stört Sie an anderen?
Lieblosigkeit gegen Menschen (besonders gegen die kleinen).
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über die Schlagfertigkeit einer Jugendlichen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
In der S-Bahn „Feuer, Wasser, Sturm“ gespielt.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Definitiv Jesus Christus. Ich habe mir extra einen Beruf gewählt, der es mir erlaubt, stets und ständig zu erzählen, warum er den Titel verdient hat. Die Kurzfassung findet man in der Bibel im Römerbrief 8,31-38.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten“ von Neil MacGregor
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich sehe gerne NCIS.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Auf jeden Fall beim Fußballspielen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den britischen Zweig meiner Familie.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Der bunte Mix, den meine Mutter mir beigebracht hat, aber am liebsten Suppen.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
In jüngster Zeit mit dem Abendlied von unseren Jugendlichen, das in meinem Kopf mit den betreffenden Leuten und jeder Menge toller Begebenheiten verknüpft ist.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An einen Storck Riesen im richtigen Moment von einer Freundin.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde gerne mit einer Kindergruppe eine Brücke über den Schlossgraben bauen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Ich fotografiere auf keinen Fall Rosen. Weiter habe ich darüber noch nicht nachgedacht.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Jemandem in der Stadtverwaltung, die sind sehr freundlich und dann können Sie denjenigen gleich auf die Sache mit den Pollern und der Brücke über den Schlossgraben ansprechen.


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