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Sommerakademie : Mit Henning Spitzer in Kreativwerkstatt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Maler und Bildhauer bietet im Sommer Seminare in Barlachstiftung Güstrow an

Zeichnen und Bildhauern bei Barlach: In der im Mai 2013 neu eröffneten Kreativwerkstatt der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow sollen ab Juni Zeichen- und Bildhauerseminare des Güstrower Malers und Bildhauers Henning Spitzer das Museumsgeschehen beleben. Das neu gebaute Haus mit der Kreativwerkstatt ist integriert in das Ensemble der Museen Atelierhaus mit dem Ausstellungsforum-Graphikkabinett der Barlachstiftung am Inselsee.

„Gelegen inmitten einer Wald- und Seenlandschaft vor den Toren Güstrows, bietet dieser Ort, an dem der Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller Ernst Barlach von 1910 bis 1938 den größten Teil seines umfangreichen Werkes schuf, ideale Voraussetzungen für alle Interessierten, eigene künstlerische Fähigkeiten zu entdecken und umzusetzen“, ist Volker Probst, Geschäftsführer der Barlachstiftung überzeugt. Handwerkliche Erfahrungen und Vorkenntnisse sind bei den geplanten Seminaren nicht erforderlich.

Der Güstrower Spitzer hat bisher auch Kunst- und Malkurse an der Kreisvolkshochschule sowie im Kunsthaus gegeben. Spitzer ist ein produktiver Künstler, bemüht sich, jeden Tag zu gestalten oder zu malen. Initialzündung für den gelernten Produktdesigner, sich ausschließlich der Kunst zu widmen, war eine Begegnung mit dem Rostocker Maler und Grafiker Jürgen Weber im Jahr 1994. Mit ihm verbindet Spitzer seitdem eine intensive und fruchtbare Künstlerfreundschaft. Angeregt durch Thomas Jastram und Michael Mohns entstanden 1998 erste figürlich-plastische Arbeiten in Ton und Gips. Seit 2010 widmet sich Spitzer auch der Malerei. „Ich male und forme fast ausschließlich vor der Natur“, unterstreicht er. Oft sitzen Modelle in seinem Atelier. „Doch nur die Natur abzubilden ist sinnlos. Es geht darum, ein eigenes Bild von Gefühltem und Erlebten zu schaffen, der menschlichen Natur nachzuspüren und sie mit einer eigenen Sprache zu formulieren“, sagt er.

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