Güstrow : Mit Hecht, Wels und Meeresforelle

Klaus Tuscher mit dem Hecht, Stalu-Amtsleiter Hans-Joachim Meier  und Anke Streichert vom Stalu mit einer Meeresforelle (v.l.), die  für das neue Projekt im Natur- und Umweltpark Güstrow eine große Rolle spielen werden.
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Klaus Tuscher mit dem Hecht, Stalu-Amtsleiter Hans-Joachim Meier und Anke Streichert vom Stalu mit einer Meeresforelle (v.l.), die für das neue Projekt im Natur- und Umweltpark Güstrow eine große Rolle spielen werden.

Demnächst „Erlebniswelt Fluss“ im Güstrower Natur- und Umweltpark: Bedeutung des Wassers für Mensch, Tier und Pflanze

svz.de von
07. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Viele Ideen wurden im Natur- und Umweltpark (Nup) in Güstrow bereits verwirklicht. Jetzt stellte Klaus Tuscher, Leiter des Parks, im Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (Stalu) in Rostock der Öffentlichkeit ein neues Projekt vor, das ab Ostern 2014 besichtigt und vor allem ausprobiert werden kann. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie soll durch das Info-Zentrum „Erlebniswelt Fluss“ Jung und Alt spielerisch erklärt werden, damit alle die Bedeutung des Wassers für Mensch, Tier und Pflanze, für die ganze Natur erkennen und danach handeln können.

Dazu wurden zahlreiche Spiele erdacht und schon Höhepunkte der kommenden Parksaison vorbereitet. So wird der norddeutsche Flusslauf an Hand der Nebel bis zur Fischtreppe erklärt. Mit einem Angelspiel sollen Kinder für das Thema Wasser und seine Bewohner sensibilisiert werden. Aus großen Holztonnen können die Fische, die in der Nebel zu Hause sind, zum Beispiel ein kapitaler Wels, geangelt werden.

Hecht, Wels und Meeresforelle in Riesengröße hatte Klaus Tuscher schon mitgebracht. Ein Höhepunkt soll die Welstaufe werden. Jeder zukünftige Besucher des Parks ist schon jetzt aufgerufen, sich einen Namen für die großen Fische einfallen zu lassen. Mit jedem Fisch ist auch eine Lebensweisheit verbunden. „Nur, wer mit dem Strom schwimmt, wird das Meer erreichen“, zitiert Klaus Tuscher den chinesischen Philosophen Konfuzius. Auch zum Verlauf des Hausflusses Nebel, der durch den Umweltpark fließt, wurde ein lustiges Ratespiel mit Kugeln erdacht. Alle Spiele sind so angelegt, dass sich ganze Klassengruppen daran beteiligen können.

Für die Schaffung dieses Info-Zentrums „Erlebniswelt Fluss“ erhielt der Natur- und Umweltpark zahlreiche Fördermittel. So von der Agenda 21-Förderung des Stalu, von der Natur-, Umwelt- und Entwicklungsstiftung sowie von dem Träger des Parks, dem Förderverein Güstrow.

Und wer hatte die Idee zu diesem Projekt? „Mein Mann träumte davon und wir anderen setzen es um“, sagt Marianne Tuscher , die an der Vorstellung des Projektes teilnahm. „Jetzt beginnt die konkrete Planung“, erklärte Klaus Tuscher. „Wir hoffen sehr, dass wir mit unserem Projekt viele Menschen ansprechen werden.“


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