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Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 23:34 Uhr

Mit „Fritz“ in neue Zisch-Runde

vom

svz.de von
erstellt am 07.Mär.2012 | 09:39 Uhr

Güstrow | Auf einem Schrank im Klassenzimmer der 4a trohnt "Fritz". Der kuschelige Bär ist das Maskottchen der Fritz-Reuter-Schule Güstrow. Und natürlich trägt "Fritz" ein Sporttrikot, denn Sport steht in der Schule an erster Stelle. Das Motto lautet: "Fit für Fritz". Sportlich sollen auch die Artikel werden, die die Schüler der 4a und der 4b für das große Medienprojekt "Zeitung in der Schule", kurz Zisch, schreiben wollen. Die beiden Klassen sind dabei, wenn es nächste Woche wieder losgeht. Gestern fand die Auftaktveranstaltung des neuen Zisch-Projektes mit Lehrern und Medienexperten in Rostock statt.

Sportseiten lesen die Schüler immer gern

Die 26 Schüler der 4a freuen sich bereits auf kommenden Montag, denn dann wird die SVZ bis zum Ende des Projektes Mitte Juni in ihren Unterricht integriert. "Immer in der ersten Stunde darf Zeitung gelesen werden", sagt Lehrerin Dana Kowalzik. Vor dem Klassenzimmer wollen die Schüler zudem eine Pinnwand mit allen ihren selbst geschriebenen Artikeln aufstellen. Viele der Schüler waren schon einmal bei Zisch dabei, wissen also bereits, wie man Beiträge für die Zeitung verfasst. So auch die zehnjährige Laura Winkler. "Ich will unbedingt etwas über meinen Handballverein schreiben, denn wir brauchen noch mehr Mädchen", sagt sie. Sport steht bei den Schülern hoch im Kurs. "Die Sportseiten in der SVZ werden immer ausgiebig gelesen", bestätigt Dana Kowalzik. Sie will mit der SVZ im Unterricht vor allem die Lesekompetenz und das Textverständnis ihrer Schüler stärken. "Die Kinder haben Freude an Zisch und durch die Zeitung wird ihr Interesse für viele Dinge geweckt", sagt sie.

5000 Schüler im SVZ-Verbreitungsgebiet dabei

Im gesamten SVZ-Verbreitungsgebiet nehmen rund 5000 Schüler an dem Zisch-Projekt teil, informiert SVZ-Vertriebschefin Anke Gräfe. In der Region Güstrow sind es 27 Klassen aus elf Schulen, die ab Montag nun täglich die SVZ in die Schule geliefert bekommen. Dabei geht es nicht nur darum, dass sie immer die neuesten Nachrichten aus ihrer Heimat lesen, sondern auch darum, die wöchentlich erscheinende Zisch-Seite mit eigenen Beiträgen zu füllen. Doch das ist nicht alles. Anke Gräfe sagte beim gestrigen Projekt-Auftakt bei der War nowquerung in Rostock: "Die Schüler sind dazu eingeladen, sich die Lokalredaktionen vor Ort anzusehen oder für einen Tag lang nach Schwerin zu fahren, wo die Zeitungen gedruckt werden." Das verspricht spannend zu werden, denn die riesige Maschine in der Landeshauptstadt kann bis zu 30 000 Zeitungen in der Stunde produzieren.

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