Güstrow-Schau : Mit Erfolg abgestrampelt

Gewannen „standesgemäß“ die AOK-Fahrradergometer-Challenge: das Sextett des Trifun Güstrow mit Thomas Rosenstiel, Lars Schmiedeberg, Albert Schlosser, Jürgen Frenz, Ralf Buchner und André Koula (von links)  Fotos: Eckhard Rosentreter
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Gewannen „standesgemäß“ die AOK-Fahrradergometer-Challenge: das Sextett des Trifun Güstrow mit Thomas Rosenstiel, Lars Schmiedeberg, Albert Schlosser, Jürgen Frenz, Ralf Buchner und André Koula (von links) Fotos: Eckhard Rosentreter

10. Güstrow-Schau zeigte Neuerungen und einen sportlichen Höhepunkt. Weitere Auflage der Wirtschaftsmesse für 2017 geplant.

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06. März 2016, 20:45 Uhr

Die 10. Güstrow-Schau ist Geschichte. Nur mit der Zahl? „Es ist uns gelungen, mit viel Kampf und auch einigem Krampf eine schöne Messe aufzubauen. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen“, sagt Axel Wulff. Unkenrufe des Vorsitzenden des Gewerbevereins, wie mancher Besucher und Aussteller heraushören wollte?

Die Veranstalter veränderten zu den vorangegangenen „Schaufenstern der Güstrower Wirtschaft“ etwas das Konzept. Die Bühne rückte zentraler in die Halle, bestückt mir einer großen Beamerwand für Werbung und Unterhaltung. Dies schaffte zugleich Platz und Technik für einen sportlichen Premierenwettbewerb: Direkt zur gleichzeitigen Hanse-Schau in Wismar geschaltet, kämpften vier Teams um den Sieg bei einer AOK-Ergometer-Challenge. Zweifellos ein Höhepunkt der zehnten Schau, die sich neben dem Tourismus die Gesundheit als Schwerpunktthema setzte. 167,2 Kilometer des Trifun-Vereins aus der Barlachstadt in zwei Stunden auf zwei Rädern waren übrigens nicht zu schlagen, nicht von zwei Wismarer Mannschaften und auch nicht von den Fußballern des Güstrower SC, die mit Kindern und Erwachsenen respektable 128,4 km zurücklegten.

„Man lässt sich immer wieder was Neues einfallen“, stimmt Bernd Geufke den Veränderungen zu. Jedes Jahr lässt sich auch Christine Salchow die Schau nicht entgehen. „Gut, dass es nicht so voll ist, man nicht durchgeschoben wird“, stellen die Güstrower fest. Etwas anders sieht das Güstrow-Schau-Stammgast Heiko Lemke. „Der Andrang ist nicht mehr so wie früher“, bedauert der Güstrower. Christa Hartmann findet das gar nicht mal. „Die Halle ist ansprechend gefüllt. Uns gefällt es“, sagt die Güstrowerin, die mit Tochter Simone Schaffuß aus Krakow am See das erste Mal auf der Messe in der Sport- und Kongresshalle weilt.

Die Besucher zählen mochte Axel Wulff nicht, das sei ihm zu aufwendig bei kostenlosem Eintritt. „Aus meiner Sicht war das ein rundum voller Erfolg. Wir haben einen schönen Branchenmix hinbekommen, die lockere Atmosphäre wurde gut angenommen, und ich habe gesehen, dass sehr viele gute Gespräche geführt wurden“, resümiert Wulff. Fortsetzung also folgt – das macht auch sein Vereinsstellvertreter und Moderator Mario Kohlhagen schon klar, als er Sonntagabend Besucher und Aussteller aufs nächste Jahr vertröstet.

Die Schweriner Volkszeitung präsentierte die 10. Güstrow-Schau.

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