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Prävention : Mit der „Rauschbrille“ komplett neben der Spur

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mitmachparcours „KlarSicht“ zum Thema Alkohol und Tabak gestern für Schüler im Bürgerhaus Güstrow

Wie Alkohol das Gehirn vernebelt und welche Schäden Rauchen im Körper anrichtet macht das Projekt „KlarSicht“ deutlich. Der Mitmachparcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung macht seit gestern für zwei Tage Stopp in Güstrow. In enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Polizei, soll Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, sich mit den Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums auseinander zu setzen.

An fünf Stationen konnten sich gestern Vormittag die Schüler der Regionalen Schule „Thomas Münzer“ und des Brinckmangymnasiums im Güstrower Bürgerhaus interaktiv mit der Thematik beschäftigen. Insgesamt beteiligen sich an den zwei Tagen rund 300 Schüler aus Güstrow an dem Parcours. „An jedem Stand sind zwei Leute, einer von unserem ,KlarSicht’-Team und einer von unseren Kooperationspartnern“, sagt Projektleiter Christian Thiel. Nicht nur Polizei und Landkreis unterstützen die Aktion, auch Domgemeinde, Brinckmangymnasium und weitere Einrichtungen tragen aktiv zum Parcours bei. Wie wichtig diese Präventionsarbeit ist, macht Carola Johannsen von der Güstrower Polizei deutlich: „Viele angezeigte Straftaten passieren unter Alkoholeinfluss, gerade im Bereich der Körperverletzungen. Außerdem müssen wir zu oft ausrücken, weil Kinder und Jugendliche betrunken in der Öffentlichkeit auffallen.“

„Wir wollen in 90 Minuten viel Abwechslung bieten. Am Ende sollen die jungen Leute verantwortungsvoller mit der Thematik umgehen und einige Tipps mitnehmen, wie unangenehme Auswirkungen vermieden werden können“, sagt Christian Thiel. Niclas Jahnke vom Brinckmangymnasium zeigt sich am Ende des Parcours erschrocken: „Unglaublich, was Alkohol und Tabak anrichten können.“ Seine Mitschülerin Yasmin Jahnke fand: „Interessant, was man alles dagegen machen kann, süchtig zu werden.“ Beide sind sich einig: „Weniger ist hier mehr.“


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