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SVZ-Wochenend-Interview : Mit der Kamera in fremde Länder

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Daniel Stohl: Der 29-jährige Güstrower ist als Fotograf für das Stadtmagazin unterwegs.

Der 29-jährige Daniel Stohl ist kein Unbekannter in Güstrow. Oft ist der Fotograf hier mit seiner Kamera unterwegs. Geboren in der Barlachstadt, wohnt er heute in Boitin. In Güstrow ging er von 1993 bis 2003 zur Schule und machte dann eine Mediendesign-Lehre. Danach verschlug es ihn für zwei Jahre wegen der Arbeit nach Nordrhein-Westfalen. Seit 2011 ist Daniel Stohl Grafiker beim Stadtmagazin „piste“ und arbeitet vor allem in Güstrow. SVZ stellte im 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Da ich beruflich sehr viel unterwegs bin und täglich viel Action habe, erkunde ich mit meiner Labradordame am liebsten die Natur und genieße die Ruhe.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde veranlassen, dass bei uns in Boitin Hundetoiletten aufgestellt werden. Das macht sowohl Hundeliebhabern als auch allen Einwohnern das Leben einfacher.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn ich nicht gerade auf einem unserer vielen Außentermine im Raum Rostock und Güstrow unterwegs bin, findet man mich in der Redaktion in Rostock oder Güstrow.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe mit 15 Jahren in den Sommerferien bei einem italienischen Restaurant an der Ostsee Teller gewaschen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Da dies bereits einige Jahre zurückliegt, kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Ich denke aber es war für irgendwelche Tickets für Hansa Rostock. Ich habe früher kaum ein Spiel ausgelassen.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde manchmal in gewissen Situationen gerne etwas entspannter und gelassener an die Dinge herangehen und mir nicht immer alles so zu Herzen nehmen.
Was stört Sie an anderen?
Da ich andere Menschen immer so behandele, wie ich selbst auch gern behandelt werden möchte, kann ich Eigenschaften wie Hinterlistigkeit, Verlogenheit und auch Unpünktlichkeit nicht leiden.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meine Hundedame Finja, sie schafft es jeden Tag mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
In meiner Jugend habe ich gerne mal zur Zigarette gegriffen – kurz gesagt war ich bis zum 23. Lebensjahr leidenschaftlicher Raucher. Aus heutiger Sicht war das ziemlich unvernünftig.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Mein persönlicher Held ist Steve Jobs weil er mutig genug gewesen ist, anders zu denken, kühn genug zu glauben, er könne die Welt verändern, und talentiert genug um es zu tun.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Momentan lese ich das Buch „Mein erster Marathon“. Es gibt Einblicke in die richtige Ernährung, die Gesundheit und den optimalen Trainingsplan, in Vorbereitung auf den großen Lauf.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Den Tatort am Sonntagabend, auch wenn ich sonst kaum fernsehe.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Da wo die Stimmung am besten ist. Ich bin ein Freund von schönen Festen, die man gemeinsam mit Freunden und der Familie feiert.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Paul Ripke – ein großartiger Fotograf, der die ganze Welt mit seiner Kamera bereisen darf. Seine Fotos sind beeindruckend.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Ich denke das hängt ganz von der Jahreszeit ab. Im Winter darf es gerne Ente und Deftiges geben – natürlich nach Mecklenburger Art. Jetzt, wo der Frühling ja quasi vor der Tür steht, koche ich gerne italienisch oder auch griechisch. Ich bin da ziemlich kreativ.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Im Dezember 2011 habe ich an einem Benefiz-Boxkampf für die Kinderkrebshilfe in Rostock teilgenommen. Mein „Einlauflied“ war Marteria mit „Endboss“. Ich habe den Kampf, wie auch immer, gewonnen – vor 3000 Zuschauern. Ich verabscheue körperliche Gewalt – aber das war etwas ganz Besonderes.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe zu meinem 18. Geburtstag den Führerschein von meinen Eltern bekommen – und bin ihnen noch heute sehr dankbar dafür.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte viel mehr reisen – gerne auch beruflich mit der Kamera. Ein paar Länder habe ich schon betrachten dürfen. Aber so interessante Länder wie z.b. Amerika stehen noch auf meiner „To-Do“-Liste.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Wenn ich Rentner bin, möchte ich einfach ruhiger in die Tage starten als ich es heute tue. Nicht alles planen, sondern die Tage einfach so leben, wie sie kommen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Daniel Goschin, dem Geschäftsstellenleiter vom Handelshof in Güstrow. Er hat schon sehr viel erreicht und ist einfach ein toller Mensch und sehr guter Freund.













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