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Güstrower Anzeiger

22. November 2017 | 00:28 Uhr

20 Fragen : Mit dem Rad in entlegenste Winkel

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Ronald Hinkelmann: Er leitet die stationären Pflegeeinrichtungen des DRK in Güstrow.

von
erstellt am 08.Aug.2014 | 17:24 Uhr

Ronald Hinkelmann schwebte eine militärische Laufbahn vor, als die Wende kam und sich diese in Zivildienst wandelte. Dieses war der Beginn einer kompletten Neuorientierung der Lebensplanung. Einer dreijährigen Berufsausbildung zum examinierten Altenpfleger schloss sich eine Qualifizierung zum Meister in der Pflege in Bremen und ein Studium der Betriebswirtschaft in Rostock an. Mit der Beschäftigung im DRK-Kreisverband Güstrow, bot sich 2006/2007 die Möglichkeit die Leitung der stationären Pflegeeinrichtungen in Güstrow, die Hausgemeinschaft im Vierten Viertel, und das DRK-Pflegeheim in Teterow zu übernehmen. Ronald Hinkelmann ist 1970 in Teterow geboren und wohnt in Groß Wokern. Er ist verheiratet hat zwei Kinder.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Draußen in der Natur.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Die Zeiten der Straßenbeleuchtung so regeln, dass auch der letzte Fahrgast der die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, nicht im Dunkeln durch unsere Gemeinde straucheln muss.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Sobald ich mich von meinem Arbeitsplatz gelöst habe, genießen meine Frau und ich jede freie Minute auf dem Rad, um die entlegensten Ecken unseres Landes zu befahren.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld habe ich mit Ferienarbeit in der Meliorationsgenossenschaft verdient. Für einen Stundenlohn von 2,51 DDR-Mark durften die Felder trockengelegt werden. Eine mühsame Tätigkeit die auch nach dem Feierabend ihre Spuren an den Händen hinterlassen hatte.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für mein Moped. Den Traum, die Sitzbank vom Sattler steppen zu lassen, konnte ich mir erfüllen.
Was würden Sie gerne können?
Die Angst vor dem Fliegen überwinden.
Was stört Sie an anderen?
Wer ist frei von Fehlern? Ich denke unsere Unvollkommenheit macht uns alle so verschieden wie wir sind. Und das ist gut so. Solange eine Basis für die Verständigung vorhanden ist, stören mich auch streitbare Themen und Fehler bei anderen nicht.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über die Pisa-Polizei auf N-Joy.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Im Urlaub den Neckar in der Abenddämmerung durchschwommen.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich habe sehr vielen Menschen persönlich eine Menge zu verdanken. Das an nur einer Person festzuhalten, würde einigen sicherlich unrecht tun. Ein paar Geheimnisse muss man für sich behalten.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Der größte Raubzug der Geschichte“ von Matthias Weik und Marc Friedrich. Eine verständliche Lektüre zur Finanz- und Schuldenkrise in der Welt und beängstigende Realität, wie unter Duldung der Politik immer weiter bis zum Worst Case gezockt und sich am System bereichert wird.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die gibt es nicht. Fernsehen ist ein tolles mediales Mittel, um gedankenlos in den Schlaf zu fallen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ganz klar, als Vater eines fußballspielenden Sohnes natürlich beim Fußballspiel.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Artur Fischer. Nicht nur dass er die verschiedenen Formen der Dübel erfunden hat, er hat auch über 1100 selbstentwickelte Patente angemeldet. Faszinierend dieser Erfindungsgeist und die Kreativität. Mit fast 95 Jahren scheint er gerade ein Paradebeispiel für die alternde und aktive Gesellschaft zu sein.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Naja, das mit dem selber Kochen endet bei mir gleich beim heißen Wasser. Von Grieß und Reis abgesehen genieße ich aber jedes zubereitete Essen meiner Frau
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit einer der schönsten Erinnerungen, waren die Geburten unserer Kinder. Musik spielte dabei eher weniger eine Rolle. Im Moment genieße ich den Gedanken daran, dass in diesem Sommer ein Fußballmärchen wahrgeworden ist. Da sind Lieder von Andreas Bourani oder Adel Tawil echt tolle Stimmungsmacher.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Es ist nicht das Geschenk welches ich bekommen, sondern gerade in dieser Woche verschenkt habe.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Schiffsreise im Nordpolarmeer wäre für mich ein spannender und interessanter Traum. Da sind die im Wasser schwebenden Wasserberge mit ihrer gigantischen Größe und der Massivität des Seins sicherlich sehr imposant anzusehen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Nun es ist ja noch ein paar Tage hin, bis ich in den Ruhe- oder Unruhestand darf. Die Hoffnung weiterhin auf dem Fahrrad auch elektrisch- mobil zu bleiben, ist schon sehr groß.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Frau Schurig. Seit über sechs Jahren verbindet unsere Einrichtung eine feste Patenschaft mit dem „SchulKinderHaus Mitte“. Die Kinder, die unsere Einrichtung in regelmäßigen Abständen besuchen kommen, entlocken unseren Bewohnern immer wieder ein Lächeln. Sie tragen dazu bei, dass sie mit ihrer Ungezwungenheit vieles unbeschwerter werden lassen.













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