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Lebenshilfe Krakow am See : Mit Cowboystiefeln in den Sommer

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wohnstätte der Lebenshilfe in Krakow am See feierte Sommerfest unter dem Motto „Wild Wild West“.

Cowboys im Luftkurort: Unter dem Motto „Wild Wild West“ feierte der Verein der Lebenshilfe in Krakow am See sein Sommerfest. Hierzu waren alle Betreuer, Bewohner und deren Angehörige eingeladen, um gemeinsam einen Abend mit Musik, Tanz und Spiel zu verbringen. Das Fest, das zum ersten Mal unter einem Motto gefeiert wurde, hatte auch einige Attraktionen zu bieten.

Eröffnet wurde es durch den elfjährigen Karl-Ove Dauber, der für die Gäste einige moderne Lieder sang und viel Applaus dafür bekam. Aber auch die Bewohner des Wohnheims hatten die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Die Betreuer der Lebenshilfe bereiteten für sie einige Stationen vor, bei denen sie ihr Können als echte Cowboys unter Beweis stellen konnten. Passend zum Motto wurde ein Hufeisenzielwurf angeboten sowie auch ein Stieflweitwurf. Außerdem konnten die Gäste ihre eigenen Traumfänger basteln, Gold sieben und mit Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe schießen. Zwischendurch hatten jeweils vier Bewohner die Gelegenheit, in einer Pferdekutsche kleine Runden mitzufahren und anschießend die beiden Pferde zu streicheln.

„Das Sommerfest ist bei uns zur Tradition geworden. Es war ein Wunsch der Bewohner und ist nun eine schöne Möglichkeit für Betreuer und Bewohner in einer entspannten Atmosphäre zusammenzukommen. Alle können sich über die vielen Ereignisse des vergangenen Jahres austauschen und einen schönen Tag haben“, erzählt Steffi Rossow, Leiterin der Krakower Wohnstätte. Als Mitglied einer Line Dance Gruppe kennt sie sich mit dem Wilden Westen sehr gut aus. Sie animierte einige Bewohner zum Tanzen und studierte mit ihnen Tänze ein, die alle auch bei großen Festen, wie dem Krakower Altstadtfest, vor Publikum vortanzen. Aus dieser hauseigenen Line Dance Gruppe ist auch das Motto des Sommerfestes entstanden.

„Es ist toll, wie aktiv alle bei der Organisation des Sommerfestes mitgeholfen haben. Auch die Bewohner haben sich viel Mühe gegeben und es hat sich gelohnt“, sagt Steffi Rossow. Sehr wichtig ist für die Wohnstättenleiterin auch die Anerkennung und die Unterstützung durch den Vorstand der Lebenshilfe. Denn Wohnheime für körperlich und geistig benachteiligte Menschen seien sehr wichtig. Auch sucht Steffi Rossow nach einer engagierten Person, die ab dem 1. September einen Bundesfreiwilligendienst in Krakow am See ableisten möchte.

 

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