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Sekt aus der Heimat : Mit Bützow Korken knallen lassen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Pünktlich zum Jahreswechsel hat Unternehmer Ricardo Iwen einen Stadt-Sekt im Angebot / Maler Günter Borgwardt gestaltete das Etikett

Günter Borgwardt und seine Kunst stehen wahrlich für Bützow und die Liebe zur Heimat. Das hat auch Famila-Chef Ricardo Iwen erkannt und so entwickelte der Jungunternehmer gemeinsam mit dem 87-Jährigen einen ganz besonderen Trunk für die Warnowstadt.

„Die Idee kam mir schon vor rund einem Jahr – damals habe ich mich mit Herrn Borgwardt getroffen, um mit ihm ein passendes Motiv für das Etikett auszuwählen – wer hätte das besser gestalten können, als er?“, erklärt Ricardo Iwen. Viele Famila-Märkte haben einen solchen Stadt-Sekt im Angebot und in Bützow habe dies eben noch gefehlt, so Iwen. Für den 87-jährigen Hobby-Künstler, dessen heimische Galerie rund 200 Bilder umfasst und der seine Heimatstadt um kein Geld der Welt eintauschen würde, ist die Gestaltung der bauchigen Weißglas-Flasche eine große Ehre. „So ein Sekt ist doch ein schönes Mitbringsel – vielleicht auch für einen Weggezogenen fernab der Heimat. Damit hat man dann immer ein Stück Bützow bei sich“, resümiert Günter Borgwardt und fügt hinzu: „Ich habe schon viele meiner Bilder in die ganze Welt geschickt – Schweiz, Portugal und sogar Kanada waren ihre Ziele. Das freut mich immer wieder aufs Neue.“ Auf den Sektflaschen, die seit kurz vor Weihnachten in den Regalen des Bützower Famila-Marktes stehen, ist ein Marktpanorama zu sehen, welches Bützow am besten gerecht wird, findet Ricardo Iwen. „Wir haben zwischen dem Bahnhof, dem Schloss, dem Hafen und dem Markt geschwankt – für mich drückt dieses Bild aber das Heimatgefühl aus, welches wir vermitteln wollten“, sagt Iwen, der selbst aus Pasewalk stammt und vor etwas mehr als drei Jahren die Aufgaben in Bützow übernommen hat.

Der halbtrockene Sekt stammt aus einer Kellerei in Rüdesheim am Rhein – Günter Borgwardt habe ihn selbst bereits verkostet und für gut befunden. Auch das Zusammenspiel von schlichter Schrift, goldener Farbe und seinem Bild gefalle ihm sehr. „Das sieht wirklich edel aus“, lobt der Künstler. Der prickelnde Trunk ist nun fester Bestandteil des Sortiments. Für die Zukunft hofft Marktleiter Ricardo Iwen auf eine Zusammenarbeit mit der Stadt oder lokalen Firmen. „Es wäre doch schön, wenn bei Feierlichkeiten oder einem Neuwagen-Kauf ein Bützower Sekt, anstelle einer üblichen Handelsmarke, gereicht wird“, so Iwen.

 

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