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Natur- und Umweltpark : Minister Glawe: Geld im Nup gut angelegt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Projekt „Gigantum – MV wird wilder“ wird im Natur- und Umweltpark realisiert / EU-Gelder helfen dabei

Vor der im Bau befindlichen gläsernen Fischtreppe begrüßte Klaus Tuscher gestern den Schweriner Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Harry Glawe, und Michel-Eric Dufeil von der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission. In drei Wochen sollen die großen Glasscheiben montiert werden. „Zu Osten, wenn die Saison im Natur- und Umweltpark (Nup) beginnt, muss alles fertig sein“, sagt Klaus Tuscher und macht den Minister gleich darauf aufmerksam, dass im Nup Güstrow Tourismus und Bildung eng miteinander verknüpft werden.

Das Projekt „Gigantum – MV wird wilder“ wird derzeit im Nup umgesetzt. Dazu gehört u.a. der Ausbau des gesamten Wegenetzes, wovon sich der Minister gleich selbst überzeugen konnte, musste er doch durch die Baustelle „stiefeln“. Tuscher berichtete aber auch von den Bemühungen um Radtouristen. Radler können auch einen Weg durch den Park nehmen, lösen ein Ticket ganz am andere Ende des Parkes oder zahlen mit dem Smartphone. Auch auf die Errichtung eines Wildreservats für Wisente, Wildpferde, Wasserbüffel und Elche machte Tuscher aufmerksam. Das Wirtschaftsministerium hat für das Projekt einen Zuschuss in Höhe von 1,86 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) freigegeben. Das Investitionsvorhaben beläuft sich insgesamt auf 2,07 Millionen Euro. Gestern hatte Glawe zusammen mit Dufeil den Startschuss für die neue EU-Förderperiode 2014 bis 2017 in Rostock gegeben und sich auch im Güstrower Nup davon überzeugt, das Geld in der vergangenen Förderperiode gut angelegt wurde. In den kommenden Jahren bis 2020 erhält MV rund 968 Millionen Euro Efre-Mittel.

Nup-Geschäftsführer Tuscher gab dem Minister mit auf den Weg, dass es über den jetzigen Wegebau hinaus noch den einen oder anderen Weg im Park gebe, der befestigt werden müsste.

„Der Natur- und Umweltpark ist mit seinen jährlich rund 160 000 Besuchern eine feste Größe als attraktives Ausflugsziel für die Region geworden“, betonte Minister Glawe. Die Unterstützung sei auch ein Beitrag hin zu einer Nutzung übers ganze Jahr.

Während Minister und Referatsleiter durch den Park marschierten, erzählte Uwe Friedrich im Umweltbildungszentrum (Ubiz) den Besuchern von einem künstlichen Riff in der Ostsee vor Nienhagen. Seine Fotos von einer erstaunlich farbenfrohen Flora und Fauna in der Ostsee sind in einer kleinen Ausstellung im Ubiz zu sehen.

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