Mimi mit Gartenkralle schwer verletzt

Ein Foto von Mimi aus besseren Tagen als sie noch gesund und munter draußen herumtollte.privat
Ein Foto von Mimi aus besseren Tagen als sie noch gesund und munter draußen herumtollte.privat

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19. September 2012, 04:26 Uhr

Güstrow | In Güstrow gibt es wieder einen Fall von Tierquälerei. Katze Mimi aus der Seestraße 15 wurde mit einer Gartenkralle schwer verletzt. Bis heute kann sie noch nicht raus, weil Abzesse nicht heilen. Das, was passiert ist, kann die Familie Gag, bei der Mimi lebt, überhaupt nicht verstehen. In einem Brief, der in allen Briefkästen in der Umgebung lag, schreibt sie: "Seit einem Jahr lebt bei uns unsere Tigerkatze Mimi. Bis vor kurzem genoss sie in der Seestraße 15 und Umgebung ein unbeschwertes Katzenleben. Sie ist zutraulich, neugierig und liebt die Gesellschaft von Menschen. Als Freigänger schaut sie auch gern mal in den Nachbargärten ,nach dem Rechten’." Im Juni ging die Quälerei für Mimi dann los als sie zum ersten Mal mit einem Hämatom am Rücken nach Hause kam. Eine Vorstellung beim Tierarzt wurde notwendig, Diagnose: stumpfe Gewalt. Im August kam Mimi erneut schwer verletzt nach Hause, allerdings erst nach vier Tagen. Da befürchteten Petra und Rüdiger Gag schon das Schlimmste. Der Tierarzt stellte zwei Verletzungen am Rücken der Katze fest, die von einer Gartenkralle stammen könnten. Der Zusammenhang liegt für die Familie Gag nahe. "Wir finden diese wiederholten Angriffe auf unsere Katze unerklärlich und fragen uns, ob es in unserer Nachbarschaft jemanden gibt, der Katzen vorsätzlich schädigt", schilderte die Familie ihre Gedanken. Verbunden mit dem Hinweis: "Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie Hinweise zu diesen Vorkommnissen machen können. Alle Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Wir sind auch gewillt, zusammen mit dem Tierschutzbund rechtliche Schritte gegen Tierquäler einzuleiten."

Direkte Hinweise auf den "Täter" hat die Familie zwar nicht bekommen. Aber die Familie ist schon froh, wenn Nachbarn dadurch ein "Auge" auf Mimi und die Nachbarkatzen werfen, damit "unsere Tiere weiterhin ein natürliches Leben als Freigänger führen können und Tierquäler keine Chance haben".

In Güstrow ist Mimi der zweite Fall innerhalb weniger Wochen. Am 4. Juni hatte in der Rosiner Straße ein Schuss den Kater Sherman der Familie Manski schwer verletzte. Ein Täter konnte allerdings nicht ermittelt werden. Die Seestraße ist allerdings nicht weit von der Rosiner Straße entfernt…

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