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Güstrower Anzeiger

22. November 2017 | 04:52 Uhr

Güstrow : Milder Winter – wenig Schäden

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die sechs Straßenmeistereien des Straßenbauamtes Güstrow reparieren seit diesem Monat 1400 Bundes,- Landes- und Kreisstraßen

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Seit diesem Monat reparieren die sechs Straßenmeistereien des Straßenbauamtes Güstrow ihre Straßen. Das sind 400 Kilometer Bundesstraßen und 800 Kilometer Landesstraßen in den Landkreisen Rostock, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald sowie in der Hansestadt Rostock sowie 200 Kilometer Kreisstraßen im Altkreis Bad Doberan. „Wir sind in diesem Jahr allerdings gut dran, denn der Winter hat es mit den Straßenschäden gut gemeint, so dass wir bei der Reparatur keine Probleme haben“, sagt Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamtes.

Gestern waren Mitarbeiter der Straßenmeisterei Güstrow z.B.auf der B 103 zwischen Güstrow und Krakow am See dabei, vor allem Risse und so genannte Ausmagerungen zu beseitigen. Normann: „In die Risse wird ein Haftkleber gespritzt. Auf diese Emulsion kommen meistens Steine mit einer Körnung von 2,5 bis 3,5 Millimetern. Die kleben fest.“ Den Rest übernehmen die Autos. Die walzen die Steine in den Haftkleber. Normann: „Was am Straßenrand landet, wird rund zwei Wochen nach der Reparatur von unseren Mitarbeitern wieder aufgefegt.“

Aber nicht nur Risse werden in diesem Reparaturprogramm beseitigt. Sondern auch die Ausmagerungen. Das seien Dellen in einer gealterten Straßendecke, erklärt Ronald Normann. „Viele Straßen sind viele Jahre alt, manche stammen noch aus DDR-Zeiten. Diese Beläge sind spröde und harte geworden. Das sind, wenn wir diese Stellen nicht reparieren, die zukünftigen Schlaglöcher. Hier bauen wir somit vor.“

Darüber informierte der Amtsleiter gestern auf SVZ-Nachfrage . Er erwähnte außerdem, dass durch den milden Winter Zeit blieb, Gräben zu mähen, Müll und Totholz zu beseitigen sowie Büsche zu schneiden. „Bei einem starken Winter kommen wir nicht dazu, so dass das liegen bleibt. Dieses Mal aber nicht“, so Normann.


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