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Sommerfestival : Meisterkurs und viele Konzerte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

IX. Internationales Sommerfestival „Johann Heinrich von Thünen“ beginnt am Sonnabend mit Abschlusskonzert „Meisterliche Bratsche“

Am Anfang steht das Abschlusskonzert. Das IX. Internationale Sommerfestival „Johann Heinrich von Thünen“ wird am Sonnabend mit dem Konzert „Meisterliche Bratsche“ eröffnet. Dabei präsentieren die sechs Teilnehmer eines im Bürgerhaus Gottin laufenden Meisterkurses für Viola, der unter der Leitung des gebürtigen Güstrowers Prof. Erich Krüger in dieser Woche auf dem Plan steht, Werke von Bach, Schubert, Schumann und anderen Komponisten. Das Abschlusskonzert des Meisterkurses bildet gleichsam den Auftakt zu einer Reihe hochkarätiger und vielfältiger Veranstaltungen, die bis zum 10. Juni im Bürgerhaus Gottin, in der Speichergalerie des Thünen-Museums Tellow und in der Kirche von Warnkenhagen das diesjährige Sommerfestival ausmachen.

Und noch etwas ist neu: Zur 9. Ausgabe des Festivals haben erstmals Professor Krüger und der Berliner Professor Frithjof-Martin Grabner die künstlerische Leitung übernommen. Letzterer ist am 28. Mai in dem heiteren Gesprächskonzert „Der Kontrabass – ein Soloinstrument?“ zu erleben. Auffällig am 9. Sommerfestival ist, dass in zahlreichen Veranstaltungen Menschen aus der Region zu den Mitwirkenden zählen. So bestreitet der Fotograf André Hamann aus Neu Wokern die traditionelle Ausstellung zum Festival. Unter dem Titel „Von fremden Ländern und Menschen“ sind Fotografien zu sehen, die Hamann von seinen zahlreichen Reisen mitgebracht hat.

Für das Gesprächskonzert „Mir ist zu licht zum Schlafen“ über das deutsche Dichterehepaar Bettina und Achim von Arnim hat Renate Hippauf den Text geschrieben und Angela Ziegler, Direktorin des Thünenmuseums, übernimmt den Part der Sängerin. „Achim von Arnim ist ein Neffe von Hans von Schlitz und hielt sich sehr oft auf der Burg auf, um beispielsweise an der Volksliedersammlung ‚Des Knaben Wunderhorn’ zu arbeiten“, erklärt Renate Hippauf. Die ehemalige Leiterin der Musikschule hat informative Publikationen über Johann Heinrich von Thünen und Hans Schlitz verfasst. Auch an die Kinder ist wieder gedacht worden. Das Konzert „Über verschwundene Löcher in der Flöte und geschrumpfte Instrumente“ bestreiten Rosemarie Becker und Katharina Dutz von der Kreismusikschule Güstrow, Arbeitsstelle Teterow.

Mit den Jahren hat sich das Festival ein Stammpublikum geschaffen. Etwa 800 Besucher aus einem Einzugsgebiet, das von Schwerin und Rostock bis nach Neubrandenburg reicht, werden erwartet. „Dabei hat das Andreas-Pasternack-Quintett seine Fans ebenso wie das Bachcollegium der Ilmfestspiele Weimar, die beide zu den Konstanten in unserem Programm gehören“, sagt Dr. Heidrun Niemann, Vorsitzende des das Festival organisierenden Fördervereins Bürgerhaus der Gemeinde Warnkenhagen. Ihr Blick richtet sich schon auf 2017, wenn die zehnte Ausgabe ansteht. „Das Festival ist längst in der Region angekommen“, sagt sie.

Programm IX. Internationales Sommerfestival „Johann Heinrich von Thünen“



7. Mai, 16 Uhr, Bürgerhaus Gottin: Eröffnungskonzert „Meisterliche Bratsche“

12. Mai, 19 Uhr, Bürgerhaus Gottin: Eröffnung der Fotoausstellung „Von fremden Ländern und Menschen“ von Andrè Hamann.

19. Mai, 19 Uhr, Bürgerhaus Gottin: Andreas-Pasternack-Quintett live

24. Mai, 19 Uhr, Bürgerhaus Gottin: „Mir ist zu licht zum Schlafen“ Gesprächskonzert

28. Mai, 16 Uhr, Bürgerhaus Gottin: „Der Kontrabass – ein Soloinstrument?“, heiteres Gesprächskonzert

31. Mai, 19 Uhr, Speichergalerie Thünen-Museum Tellow: Momentum

2. Juni, 15 Uhr, Bürgerhaus Gottin: „Über verschwundene Löcher in der Flöte und geschrumpfte Instrumente“

5. Juni, 16 Uhr, Gutshaus Gottin: Kogan-Trio in concert

10. Juni, 19 Uhr, Kirche Warnkenhagen: Abschlusskonzert „Forelle trifft Eule“

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erstellt am 04.Mai.2016 | 05:00 Uhr

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