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Ultimativer Tipp : Meistergitarrist im Güstrower Schloss

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

José D’Aragón gibt am 3. Mai ein Konzert / Davor Führung durch die Ausstellung „Hierzulande“

svz.de von
erstellt am 26.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Die Bilder der Gedächtnisausstellung, die 1874 in St. Petersburg für den Zeichner und Maler Victor Hartman stattfand, hat die Kunstgeschichte weitgehend vergessen. Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ haben jedoch als Meisterwerk der europäischen Programmmusik Musikgeschichte geschrieben. „Das Alte Schloss“, den Kostümbildentwurf „Das Ballett der im Ei tanzenden Küken“ und die wilde „Baba-Yaga“, um nur einige der zehn Bilder zu nennen, vertonte Modest Mussorgsky für seinen verstorbenen Freund Victor Hartman. Die ursprüngliche Klavierfassung erlangte durch Maurice Ravels Orchesterbearbeitung Popularität.

Den „Bildern einer Ausstellung“ ist damit am 3. Mai im Schloss Güstrow ein besonderer Nachmittag und Abend in zweierlei Hinsicht gewidmet: der aktuellen Sonderausstellung im Wirtschaftsgebäude und als Höhepunkt die musikalische Darbietung des Recitals des spanischen Konzertgitarristen, Komponisten und Dirigenten José D’Aragón im Festsaal. Seine Bearbeitung für Gitarre von Mussorgskys Bilderzyklus schöpft die klanglichen Möglichkeiten der elfsaitigen Gitarre in vollem Umfang aus. Das kristallklare, nuancenreiche Spiel des Virtuosen bewahrt den reichen, orchestralen Klang der Komposition. Der renommierte Musiker wird von der internationalen Presse mit den großen spanischen Gitarristen des 20. Jahrhunderts, Narciso Yepes und Andrés Segovia (El País), in eine Reihe gestellt.

Vor dem Konzert wird um 16 Uhr in der Ausstellung „Hierzulande. Malerei aus dem Norden der DDR“ eine geführte Betrachtung von (natürlich) zehn Gemälden, ausgewählt von José D’Aragón und der Kuratorin, Dr. Regina Erbentraut. Vor dem Konzert wird in den Loggien Sekt, Kaffee und Kuchen angeboten.

Kartenvorverkauf: Güstrow-Information, Franz-Parr-Platz, Tages- und Abendkasse im Schloss ab 15 Uhr




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