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Strassenbau in Güstrow : Mehr Sicherheit für Fußgänger

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fußgängerinsel soll Überquerung der Plauer Straße in Güstrow erleichtern / Gestern Beginn der Bauarbeiten

Wendemanöver fast im Sekundentakt. Munter wurde gestern von der Kreuzung aus in die Plauer Straße in Güstrow gefahren. Die aber ist stadtauswärts gesperrt. Wer den Hinweisschildern keinen Glauben schenkte, musste wenden. Gestern begann hier der Bau einer Überquerungsanlage in Höhe der Straße Falkenflucht (SVZ berichtete). Eine Fußgängerinsel auf der Mitte der Straße soll es den Fußgängern künftig ermöglichen, die viel befahrene Straße in zwei Etappen zu überqueren.

Schon am Sonnabend soll alles fertig sein. Für Autofahrer, die die Stadt verlassen wollen, ist eine Umleitung ausgeschildert. Weiter kündigt die Stadt an, dass danach mit dem Rückbau der Linksabbiegespur stadteinwärts in Höhe der Kreuzung Plauer Straße-Gutower Straße-Kastanienstraße begonnen wird. Auch während der Bauarbeiten dort könne der Verkehr nur stadteinwärts an den Baustellen vorbeigeführt werden. Der Rückbau der Linksabbiegerspur erfolge auch zum Schutz der Brücke. Auf Grund einer begrenzten Breite käme es immer wieder dazu, dass Laster die Brückenkappe überfahren. Dies führe zur weiteren Schädigung des Brückenkörpers.

Beide Projekte seien Teil eines ganzen Maßnahmenkatalogs zur Reduzierung des Verkehrs und zur Minderung des Verkehrslärmes, erklärt Bürgermeister Arne Schuldt.
Umgesetzt wurde im vergangenen Jahr bereits eine dauerhafte Reduzierung auf 30 km/h im Bereich der Kreuzung Plauer Straße-Falkenflucht. Grund dafür sei der Zustand der Straße. Außerdem gelte seit Mai nachts eine Geschwindigkeitsbegrenung für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen.

Weiter kündigt Schuldt an, dass der Umsetzung der Projekte Verkehrszählungen folgen werden. So wolle man die Auswirkungen kontrollieren.


Vorfahrtsschilder statt Rechts vor Links


Ohne ein Schild, das die Vorfahrt an der Kreuzung Bürgermeister-Dahse-Straße/Gutower Straße zweifelsfrei regelt, geht es anscheinend nicht. Rechts vor Links hat nicht geklappt, schätzt die Verwaltung ein und veranlasst nun wieder eine Änderung der Vorfahrtsregelung, die ab morgen gelten soll. Im Juni habe es dort einen Unfall, im September zwei Unfälle gegeben. Das Ergebnis waren Sachschäden. Um möglicherweise auch schwerere Verkehrsunfälle zu vermeiden und die Vorfahrtsituation klarzustellen, erfolgt nun wieder eine Beschilderung, heißt es aus der Stadtverwaltung. Ab Mittwoch gibt es wieder die abbiegende Hauptstraße verlaufend auf der Bürgermeister-Dahse-Straße und der Gutower Straße. Damit wird die Rechts-vor-Links-Regelung wieder aufgehoben. Diese Änderung, darauf verweist die Verwaltung, stelle lediglich eine „vorgezogene Auswertung des Unfallgeschehens für die Kreuzung dar“. Eine vollständige Auswertung des Verkehrsversuchs „Rechts vor Links“ im Wohngebiet Goldberger Viertel kündigt die Stadtverwaltung für Ende des Jahres an.

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