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Tourismus Krakow am See : Mehr Licht für den Luftkurort

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Strahler vor Kirche, Rathaus, Schule, Brunnen und Synagoge sollen Touristen anlocken

von
erstellt am 06.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Mehr Licht für Krakow am See wünscht sich Bernd Gerlich. Und der Krakower macht auch schon mal vor, wie er das meint: Die ehemalige Synagoge, der Gerlich unmittelbarer Nachbar ist, erhellt der Galerist seit einiger Zeit zu nächtlicher Stunde mit einem Strahler.

Auf der Einwohnerfragestunde der Stadtvertretersitzung jüngst machte Bernd Gerlich einen weitergehenden Vorschlag publik. Ihm sei immer wieder mal aufgestoßen, dass abends im Luftkurort „tote Hose“ herrsche. Wer in der Dunkelheit durch den Ort geht oder fährt, finde so recht keine „Anhaltpunkte“, im wörtlichen Sinne. Dabei wäre es doch sinnvoll und aus seiner Sicht auch möglich, einige Anziehungspunkte zu definieren, damit vor allem Touristen auch bei Dunkelheit sehen, dass sich ein Besuch des Luftkurortes lohne.

„Ziel sollte es sein, unsere Innenstadt mit Leben zu füllen“, begründete der vielfältig engagierte Krakower Bürger seinen Vorstoß. Probeweise habe er schon mal die Synagoge „aus eigener Kraft“ beleuchtet, was freilich kein Dauerzustand sein könne und auch kein Einzelbeispiel bleiben sollte. Bernd Gerlich macht auch gleich einige konkrete weitere Vorschläge: Die Alte Schule, das Rathaus, die Kirche, der Brunnen auf dem Markt wären weitere Objekte, die aus seiner Sicht infrage kämen. „Ein Spot lässt sich dort überall an einem Laternenmast anbringen. Damit hätte man gleich auch die Stromquelle ohne allzu großen Aufwand dabei“, denkt Gerlich, ohne schon über die Stromkosten zu sprechen.

„Ein guter Vorschlag“, meint aber Bürgermeister Wolfgang Geistert, der allerdings zugibt, auch ein wenig „hin- und hergerissen“ zu sein. Im Winterhalbjahr kämen halt nicht so viele Urlauber nach Krakow am See, so dass sich die Frage nach der Effektivität stelle. Und im Sommer, wenn es bis an 22 Uhr ran hell ist, brauche man wohl keine extra Beleuchtung… Deshalb würde er sich eine vielleicht stundenweise Beleuchtung, und dann eher in der dunkleren Jahreszeit, vorstellen können. Geistert: „Wir können das im Wirtschaftsausschuss gerne diskutieren“, lässt der Bürgermeister alles offen.

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