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Güstrower Anzeiger

25. September 2017 | 20:42 Uhr

Flughafen : Mehr Interesse gewünscht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nur 500 Besucher kamen zum 1. Tag der Mobilität auf den Flughafen Rostock-Laage

Die Idee war gut, das Konzept attraktiv – doch die Umsetzung fand keinen großen Anklang. Der erste Tag der Mobilität auf dem Flughafen Rostock-Laage wurde nicht so angenommen, wie sich die Organisatoren das vorstellten. „Wir suchen natürlich die Schuld zuallererst bei uns. Der Termin war nicht gut gewählt. Wenn zur gleichen Zeit in Schwaan und in Bützow zwei große Volksfeste laufen, brauchen wir nicht auf große Zuschauermengen mehr hoffen. Zudem war das Wetter so gut, dass sicherlich auch einige Menschen lieber in den Garten gegangen sind, als zum Flughafen zu kommen“, versuchte sich Petra Proba, Marketingleiterin des Flughafens Rostock-Laage, an einer Erklärung.

Acht Autohäuser, ein Anbieter für Motorräder, Quads und ATV sowie die Wemag und die Dekra sorgten für ein gutes Angebot. So wurden der gerade eingeführte VW Polo vorgestellt, genauso wie der neue Seat Leon ST, der Honda Civic Tourer oder der erst vor kurzem als „World Car of the Year“ ausgezeichnete Audi A3. Petra Proba: „Die Aussteller haben sich große Mühe gegeben. Deshalb ist es auch schade gewesen, dass nur knapp 500 Besucher den Weg zu uns fanden. Wir wollen aber im nächsten Jahr an der Idee weiter arbeiten und zusammen mit den Unternehmen vor allem das Rahmenprogramm und die Öffentlichkeitsarbeit noch verbessern.“ Daniel Krohn, Chef der CD-Motorradtechnik aus Papendorf, findet den Ort für solch einen Tag der Mobilität gar nicht so verkehrt. „Es ist so viel Platz vorhanden. Da kann man schon eine Menge machen. So eine Veranstaltung sollte aber dann stattfinden, wenn auch Flugverkehr vorhanden ist, oder die Menschen ganz nah an eine Maschine auf dem Flugfeld kommen können. Dann wird so ein Besuch noch interessanter.“

Der „Tag der Mobilität“, er war auch für Menschen jenseits der 50 Jahre interessant. Einige von ihnen kamen allerdings zum Flughafen mit anderen Vorstellungen. „Wir würden uns freuen, wenn die Veranstalter nicht nur das Thema Auto und Zweiräder als Schwerpunkt betrachten würden, sondern auch die Mobilität im Alter. Dazu gehört z.B. der Umgang mit Gehhilfen, Rollstühlen oder Rollatoren“, stellte Hannelore Dahms aus Güstrow fest. Petra Proba versprach sich dieses Themas im nächsten Jahr mit anzunehmen.

Neben den Präsentationen auf den Ausstellungsständen gab es auch ein Fahrsimulationstraining bei den Sachverständigen der Dekra, eine interessante Kinderstrecke, Probefahrten mit aktuellen Modellen.

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