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Güstrow : Maskierte Räuber überfallen Cap-Markt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gegen 11 Uhr überfielen gestern zwei maskierte Männer den Cap-Markt auf dem Güstrower Markt. Sie verlangten von Mitarbeitern, dass sie den Tresor öffnen. Die weigerten sich. Den Männern versuchten es selbst. Sie scheiterten aber und flüchteten.

svz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 17:30 Uhr

Gestern gegen 11 Uhr zur besten Einkaufszeit, bei der die Güstrower Innenstadt gut besucht ist, überfielen zwei maskierte Räuber den Cap-Markt in Güstrow. Als eine Verkäuferin ins Obergeschoss wollte, wo sich der Pausenraum und die Toiletten befinden, traf sie auf die beiden maskierten Männer. Der eine drängte die Frau in den Aufenthaltsraum, wo sich weitere Mitarbeiter befanden. „Dort forderte er, dass der Tresor geöffnet wird“, schildert die Polizei den Tathergang. Da der Schlüssel nicht da war, wähnte ihn der mutmaßliche Täter an einem Schlüsselbund der Verkäuferin und versuchte nun selbst den Tresor zu öffnen. Das gelang jedoch nicht. Danach gaben die Täter ihr Vorhaben auf, ließen die verängstigten Verkäuferinnen zurück und flüchteten über das Dach.

Ermittler der Kripo Güstrow, Beamte des Streifendienstes und ein Fährtenhund nahmen die Suche auf. „Es konnten jedoch keine Hinweise zur Identität der Täter gefunden werden“, so die Polizei.

Die Kripo Güstrow sucht daher nach Zeugen. Wer in der Nähe des Cap-Marktes Mittwoch gegen 11 Uhr im Bereich Enge Straße und Markt zwei männliche Personen beobachtet hat, kann sich beim Polizeihauptrevier Güstrow, Telefon 0 38 43/26 60, melden.

Eine Person war ca. 1,80 Meter groß, hatte eine dickliche Figur, hell stechende Augen und war mit dunkler Oberbekleidung und einer Hose in Tarnfarbe bekleidet. Die zweite Person war von untersetzter Gestalt, ca. 1,70 Meter groß und schwarz gekleidet.

Die Eigentümer des Gebäudes belohnen Zeugenaussagen, die zum Ergreifen der Täter führen.

Die Männer waren nach SVZ-Informationen von hinten über den Parkplatz ans Haus gekommen, erklommen eine Mauer, hebelten ein Fenster aus und traten eine Tür ein. Die Mitarbeiterinnen blieben unverletzt, standen aber unter Schock. Sie arbeiteten jedoch bis zu ihrem Schichtende weiter.





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