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Schulen im Sommer : Maler polieren Kinderhaus auf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stadt und Landkreis nutzen Ferienzeit für vielerlei Instandsetzungsarbeiten und Erneuerungen in Schulen

von
erstellt am 05.Aug.2014 | 23:30 Uhr

Es gibt nicht nur die großen Brocken. Die Sanierung der Kerstingschule, der Ausbau der Wossidloschule für den Einzug der Hasenwaldschule und die alte Domschule stehen seit Monaten im Mittelpunkt des Baugeschehens und befinden sich auf der Zielgeraden. Daneben gibt es aber auch in diesem Jahr die ganz normalen Bauarbeiten in Schulen der Stadt Güstrow und des Landkreises, die in erster Linie der Unterhaltung der Gebäude dienen.

Im Kinderhaus Mitte sind die Maler bei der Arbeit. „Die Räume wurden in den vergangenen Monaten durch die Schule und den Hort genutzt“, erklärt Jane Weber. Nach der Sanierung der Kerstingschule können die Schüler mit Beginn des neuen Schuljahres wieder dort unterrichtet werden. „Dann sollen es auch die Hortkinder wieder richtig schön haben. Die Maler gehen einmal komplett durchs Haus“, sagt die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes. Die Doppelnutzung habe doch ihre Spuren hinterlassen.

Nicht geplant, aber dringen notwendig wurde der Abriss eines nicht mehr genutzten Schornsteins an der Thomas-Müntzer-Schule. Im Zuge von Untersuchungen in Vorbereitung einer Sanierung der Schule wurden gravierende Schäden festgestellt. Zur Gefahrenabwehr habe sofort gehandelt werden müssen, erklärt Weber. Der Schornstein ist fast weg. Das Dach wird wieder geschlossen und das war es. Die geplante Sanierung der Schule kann die Amtsleiterin zeitlich noch nicht einordnen. „Wir arbeiten an der Finanzierung“, berichtet Weber. Danach müsse man schauen, welches Förderprogramm angezapft werden kann. Zu ersten diesbezüglichen Gesprächen sei man demnächst in Schwerin.

In der Fritz-Reuter-Schule werden Fliesenfugen erneuert und im Fitz-Reuter-Hort noch im August Akustikplatten an Decken installiert. Das soll den Lärm dämmen. In der Inselseeschule müssten zwei Treppenhäuser gemacht werden und der Biologieraum eine neue Decke erhalten. „Alles nichts Großes, sondern eher Normalität in der Unterhaltung der Schulgebäude“, betont Weber.


Landkreis gibt rund 325000 Euro für Schulen


Auch am Haupthaus des John-Brinckman-Gymnasiums sind Bauarbeiter angerückt. Wohl seit 20 Jahren wird hier immer Stück für Stück saniert. Übriggeblieben war bisher eine Bauwerksabdichtung an der Nordseite. Feuchtigkeit dringt in den Keller ein. „Bevor wir hier einmal die Heizung von Öl auf Gas umstellten, muss das gemacht sein“, erklärt Wolf-Rüdiger Engel, Leiter des Amtes für Service und Gebäudemanagement beim Landkreis. Außerdem würden an den Schulhäusern des Gymnasiums am Wall und am Goetheplatz Fenster gestrichen. Zusammen rund 55 000 Euro seien veranschlagt. Investieren müsse der Landkreis auch in die Gymnasien in Bad Doberan, Teterow und Bützow. Für rund 67 000 Euro werden in der Warnowstadt Maler und Bodenleger tätig, werden Kunststoffflächen auf dem Sportplatz und der Fußboden der Sporthalle instand gesetzt.

Engel zählt weiter Instandsetzungsarbeiten auf dem Sportplatz und dem Schulhof der Förderschule „An der Ahornpromenade“, die Erneuerung der Haupteingangstreppe der Musikschule und den Einbau einiger neuer Fenster in der Kreisvolkshochschule auf. Insgesamt gibt der Landkreis rund 325 000 Euro für Erneuerungen und Instandsetzungen an Schulen aus.

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