Kinder-Kunst-Kompass : Malend auf Gespensterjagd

Jara Darboe, Leonie und Malik Paasch, Lilli Marlen und Linda Marie Nantke (vorn, v.l.) zeigen stolz ihre selbst gemalten Kunstwerke. Dabei standen ihnen Großmutter Birgitt Paasch, Kunstpädagogin Danilea Melzig und die Eltern Stephan und Silvi Nantke zur Seite.
Jara Darboe, Leonie und Malik Paasch, Lilli Marlen und Linda Marie Nantke (vorn, v.l.) zeigen stolz ihre selbst gemalten Kunstwerke. Dabei standen ihnen Großmutter Birgitt Paasch, Kunstpädagogin Danilea Melzig und die Eltern Stephan und Silvi Nantke zur Seite.

Im Güstrower Schloss wurde es gestern kreativ und auch etwas gruselig

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26. August 2015, 04:21 Uhr

Gestern wurde es schaurig in Güstrows Schloss. Im Rahmen des Kinder-Kunst-Kompass führte Daniela Melzig die Besucher auch durch einige dunkle Ecken des Gebäudes. Dort wurde in Plastiken, Ornamenten und auch Gemälden nach versteckten Gespenstern und Geistern gesucht. Nebenbei erklärte die Kunstpädagogin einiges über die historischen Kunstwerke, zum Beispiel, wie man anhand der Mode auf den Bildern erkennt, wann die Menschen gelebt haben.

Beim Abmalen historischer Figuren wollte sie die Kinder auf Einzelheiten der Gemälde aufmerksam machen, die man beim bloßen Ansehen vielleicht mal übersieht. Auch die Eltern bestaunten auf dem Rundgang so einige Kostbarkeiten des Schlosses.

Im Vorfeld der Führung konnten die Kinder dieses auch von außen begutachten und malen. „Auch in den Ferien soll man ruhig aktiv und kreativ werden“, findet Daniela Melzig. Das sieht auch Birgitt Paasch so: „Wir wollten die Kinder auch mit Kultur beschäftigen und nicht nur mit Spaß.“ Die Besucherin war gestern mit ihrer Tochter und den drei Enkeln im Schloss. Die Familie kommt aus Dierhagen und wollte sich das Schloss ansehen, das Ferienprogramm entdeckten sie dabei zufällig.

Zum Abschluss zeigte Daniela Melzig den Kindern noch, wie sie ihre Bilder mittels Monotypie drucken können. Die freischaffende Künstlerin und Kunstpädagogin arbeitet hauptsächlich im Staatlichen Museum in Schwerin und war nun zum zweiten Mal auch im Güstrower Schloss tätig.

Marie von Berg

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