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Güstrower Anzeiger

20. August 2017 | 13:41 Uhr

Talente : Mädels hauen in die Tasten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Vier Güstrower Mädchen spielen alle seit der 1. Klasse Klavier und haben Erfolg damit

Elisabeth Schulmann (11), Nicole Okonnek (9), Sophie Charlott Kriedemann (11) und Jette Machner (14) haben es etwas gemeinsam: sie lieben es Klavier zu spielen. Alle lernen seit der 1. Klasse das Spiel auf diesem Instrument und erhalten Unterricht in der Güstrower Musikschule Abs. Die Lehrerinnen Yvette Kulling und Olga Okonnek sind zufrieden mit ihren Mädchen. „Sie waren sehr fleißig und haben beim jüngsten Wettbewerb ‚Jugend musiziert‘ gut abgeschnitten“, freut sich Yvette Kulling. Nur alle drei Jahre steht „Solo-Klavier“ mit auf dem Programm beim Wettbewerb. Vier Schüler hatten sich beim musikschuleigenen Vorspiel sehr gut präsentiert und sollten deshalb an diesem Wettbewerb in Rostock teilnehmen.

Jette Machner spielt seit siebeneinhalb Jahren Klavier. „Meine Eltern sind musikalisch und hatten mich damals dafür angemeldet“, sagt die 14-Jährige. Sie besucht die 8. Klasse im John-Brinckman-Gymnasium und zum täglichen Alltag gehört das Klavier dazu. Denn ohne Üben geht es nicht. Zum ersten Mal nahm die Güstrower Schülerin an einem solch großen Wettbewerb teil und war sehr aufgeregt. „Schön war aber auch, mal die anderen zu hören“, sagt Jette Machner. Mit 20 Punkten und einem 2. Preis war sie zufrieden.

Ebenso schnitt Sophie Charlott Kriedemann ab. Die Elfjährige spielt seit viereinhalb Jahren Klavier. „Mir gefällt dieses Instrument“, erzählt sie. Der Wettbewerb sei für sie sehr aufregend gewesen. „Vielleicht hätte ich auch noch etwas besser spielen können“, denkt sie. Das könnte sie vielleicht schon nächstes Jahr beweisen. Dann soll Sophie Charlott Kriedemann eventuell mit Nicole Okonnek zusammen spielen. Nicole besucht derzeit die 3. Klasse der Kerstingschule und war im Gegensatz zu den anderen Mädchen nicht so aufgeregt. Jeden Tag habe sie geübt und konnte sich darum auch über einen 1. Preis freuen.

Und auch Elisabeth Schulmann nahm ihre Urkunde lachend entgegen. „In der 4. Klasse habe ich in meiner Schule mehrere Male vorgespielt und war jedes Mal aufgeregt“, erzählt sie. Beim vergangenen Wettbewerb war sie die zweite ihrer Gruppe, die vor der Jury spielen musste. Ein Präludium von Bach und eine Sonatine von Clementi standen unter anderem bei ihr auf dem Programm. Letztlich erhielt auch sie 20 Punkte und einen 2. Preis.

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