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Güstrower bei Olympiade : Lukas freut sich auf Rio de Janeiro

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Gymnasiast und Radsportler vertritt MV als Olympia-Jugendbotschafter in Brasilien.

Bei Lukas Kuntermann steigt die Vorfreude. Der 18-jährige Schüler des Güstrower John-Brinckman-Gymnasiums wird bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro dabei sein. Nicht als für die Spiele nominierter Sportler, sondern als Jugendbotschafter für Mecklenburg-Vorpommern. Im Mai hatte der im Radsport aktive Güstrower gemeinsam mit der Schweriner Seglerin Sofie Schöne das dafür ausgelobte Stipendium aus den Händen von Ministerpräsident Erwin Sellering empfangen.


Mit Sportlern und Funktionären sprechen


Am 4. August werden die beiden nach Rio abheben und dort gemeinsam mit knapp 50 Botschaftern aus 14 Bundesländern das Deutsche Olympische Jugendlager beziehen. „Zu unseren Aufgaben gehört, Land und Leute kennen zu lernen, uns zu informieren, wie die Jugend in Brasilien lebt und welche Schwierigkeiten es gab, die Olympischen Spiele auszurichten“, erklärt Lukas Kuntermann. Darüber hinaus sind Besuche von Sportwettkämpfen und Stippvisiten im Deutschen Haus sowie Gespräche mit Sportlern und Sportfunktionären geplant.

Seine Berufung verdankt Lukas dem aufmerksamen Lesen seiner Heimatzeitung, der Schweriner Volkszeitung. „Dort habe ich die Ausschreibung für das Stipendium entdeckt und mich beworben“, erinnert sich der Elftklässler. Aus knapp 30 Interessenten wurden er und Sofie Schöne ausgewählt.

Sportlich ist Lukas im Straßenradsport aktiv und gehört dem Radsportteam Dassow an. Das heißt, dass er in der Woche während des Trainings meist auf sich allein gestellt ist. An Werktagen absolviert er im Rennsattel zwischen 70 bis 80 Kilometer in der Region, an Wochenenden sind es oft mehr als 100 Kilometer. Fit hält sich Lukas Kuntermann außerdem mit Tischtennis, besucht die Musikschule und spielt als Bassgitarrist in einer Schülerband mit.


Auch in Brasilien trainieren


Beruflich hat der 18-Jährige zwei Pläne. „Plan A ist, ein Studium Logistik und Mobilität an der Technischen Universität Hamburg aufnehmen und später vielleicht einmal im Hafen zu arbeiten“, blickt er voraus. Als Alternative nennt er, nach dem Vorbild von Radsport-Ass Stefan Nimke, Tandempilot zu werden und so vielleicht einmal an den Paralymics teilzunehmen, also im Sport zu bleiben. Trainieren muss er auch während seiner Zeit in Brasilien. Denn unmittelbar nach seiner Rückkehr aus dem südamerikanischen Land plant Lukas bei den Deutschen Bahnmeisterschaften in Cottbus an den Start zu gehen.

 

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