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Historische Baulücken : Lücke klafft gegenüber Heiliggeist

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

SVZ-Serie „Historische Baulücken in Güstrow“ / Heute Gleviner Straße 14

Ein großes Sorgenkind des Stadtbildes in Güstrow hinsichtlich der Altstadtsanierung ist immer noch die Gleviner Straße. Bebaut mit teilweise sehr alten und auch wertvollen Häusern. Unbestritten ist das Bemühen der Stadtverwaltung mit ihrem Bürgermeister über die Jahre deutlich sichtbar geworden, durch umfassende Sanierungen die Altstadt mit ihrer historischen Bausubstanz aufzuwerten.

Die Investorensuche ist und bleibt problematisch, da der Sanierungsanspruch auf Grund der Beachtung denkmalgerechter Forderungen hoch ist und jedes Haus eben auch nicht zu retten ist. Erfreulich in diesem Zusammenhang ist, dass jetzt drei Häuser der Gleviner Straße neben dem Heiliggeisthof umfassend saniert werden. Gegenüber klafft seit 1992 eine große Baulücke, die Nummer 14, die in früheren Zeiten eine Gaststätte, teilweise mit Hotelbetrieb, beherbergte. Auch diese Lücke soll aber bald wieder bebaut werden (SVZ berichtete).

Schon im Jahre 1888 befand sich darin ein Gasthof, seit 1895 Gaststätte „Zur Kornbörse“. 1912 erfolgte die Umbenennung in Gasthof zum „Landhaus“, dann ‚Patzenhofer“ und ab 1941 „Kleinows Restaurant“ (siehe Foto). Damals führte der Wirt auch dazu im Haus ein kleines Hotel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus dem Haus das Hotel „Stadt Krakow“. Wegen Baufälligkeit musste im Jahre 1992 der Abriss erfolgen.





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