Laage : Löschwasser: Teich oder Zisterne?

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23. November 2018, 07:17 Uhr

Auch wenn der entscheidenden Teil 2 der Brandschutzbedarfsplanung in der Stadt und im Amt Laage noch nicht vorliegt, ist doch jedem klar, dass es auch in Laage mit seinen vielen Ortsteilen an der Löschwasserversorgung hapert. „Wir müssen Löschwasserteiche bauen“, stellt Laages Bürgermeister Holger Anders (FDP) zweifelsfrei fest. Und damit könne man sich keine Zeit mehr lassen.

Bevor aber konkrete Entscheidungen getroffen werden, müsste die Verwaltung noch Hausaufgaben erledigen, sagt Anders. In erster Linie werden Löschteiche gebaut. Anders würde eher Zisternen favorisieren. Was helfe ein Löschteich, wenn er, wie in diesem Sommer erlebt, austrocknet. Auch würden von einem Teich, auch wenn er eingezäunt ist, stets Gefahren ausgehen, argumentiert Anders und räumt gleichzeitig ein, dass der Bau eines unterirdischen Wasserreservoirs erst einmal teurer kommen würde. Das, so denkt der Bürgermeister, könnte sich aber später bei einer einfacheren Unterhaltung gegenüber Teichen relativieren. Die Stadt sei zu dem Thema mit dem Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverband (WAZ) im Gespräch. „Es geht um die Befüllung der Zisternen. Wann und wie und überhaupt darf Wasser aus dem Netz genommen werden“, erklärt Anders. Möglichst wolle er 2019 mit der Verbesserung der Löschwassersituation beginnen und peu á peu die Aufgaben abarbeiten.

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