Resort : Linstow wird zum Wilden Westen

Letzte Probe: Organisator Volker Wünsche übt die Eröffnungsszene gemeinsam mit Kutscherin Bettina Dosse und den Nachwuchsdarstellern Jacob, Marie, Alois und Ian (v.l.).
Letzte Probe: Organisator Volker Wünsche übt die Eröffnungsszene gemeinsam mit Kutscherin Bettina Dosse und den Nachwuchsdarstellern Jacob, Marie, Alois und Ian (v.l.).

Letzte Probe für diesjährige Indianershow „Kleiner Frieden“ - Mehr als 30 Resort-Mitarbeiter und Gastdarsteller beteiligt.

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28. Juni 2018, 05:00 Uhr

Wir schreiben das Jahr 1893 im Wilden Westen Amerikas. Gerade einmal ein Jahr ist es her, dass sich die beiden Häuptlingsfrauen „Feuersonne“ und „Mondlicht“ bekriegten. Doch mit dem Friedensschluss in allerletzter Minute wendete sich das Blatt zum Guten. Und noch ein bedeutsamer Bund zwischen der Häuptlingstochter „Helle Sonne“ und dem weißen Abenteurer „Brian Mc Pommery“ wurde vor einem Jahr geschlossen. Ihr gemeinsamer Sohn gilt deshalb seit seiner Geburt als Symbol für eine friedliche Zukunft. Nach der feierlichen Taufzeremonie ist das Kind aber plötzlich verschwunden...

„Wir knüpfen damit an das Stück aus dem vergangenen Jahr an. Die letzte Szene von 2017 wird auch die erste Szene in diesem Jahr sein“, sagt Volker Wünsche, Ideengeber und Regisseur des großen Freilichtspektakels im Resort Linstow. Für ihn und seinen Co-Autoren Uwe Grützmacher beginnt die Arbeit dafür bereits in den Wintermonaten. Seit Februar tüfteln die beiden Männer gemeinsam am diesjährigen Stück, das am 3. Juli seine Premiere auf der Linstower Freilichtbühne im Resort feiert. „Die Geschichte an sich zu erfinden, ist das schwierigste. Die Dialoge zu formulieren, das ist dann in der Regel viel einfacher“, sagt Volker Wünsche. Diese werden in den Shows dann aber nicht live gesprochen, sondern kommen vom Band. Gemeinsam mit Beschallungstechniker Andreas Dau werden die Dialoge zuvor mit den Schauspielern im Studio aufgenommen. „Man darf nicht vergessen, dass es alles Laiendarsteller sind“, sagt Wünsche. Mehr als 30 sind es in diesem Jahr, die sich je zur Hälfte aus Mitarbeitern des Resorts und Gastdarstellern aus der Region zusammen setzen. Jüngster Teilnehmer ist der einjährige Matti Trost aus Krakow am See, der dem gestohlenen Baby „Heller Stern“ seine Stimme verleiht. „Matti ist der Sohn meiner Nachbarn, die ich bat mir verschiedene Geräusche wie Schreien oder Lachen aufzunehmen. Natürlich hätte ich das auch aus dem Studio haben können, aber so ist es doch viel authentischer“, sagt Wünsche. Da bei den Abendvorstellungen natürlich kein echtes Baby auf der Bühne sein kann, wird in den Szenen dann aber zumindest Mattis Lachen und Weinen zu hören sein. „Matti selbst hat davon natürlich noch nichts, aber wir speichern das Stück und seine Aufnahmen und werden es ihm in ein paar Jahren zum Geburtstag schenken“, sagt Wünsche.

Service:

• aufgeführt wird das diesjährige Stück „Kleiner Frieden“ im Juli und August jeden Dienstag ab 19.30 im Van-der-Valk-Resort in Linstow

• erstmals gibt es am 5. August ab 13 Uhr eine Wochenendvorstellung, die in den Indianertag im Resort eingebettet wird

• Karten für die Indianershow gibt es an der Abendkasse

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