Güstrow : Liederliche Witze, witzige Lieder

Sattmann und Schöne reizen am 16. September die Zwerchfelle der Besucher.
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Sattmann und Schöne reizen am 16. September die Zwerchfelle der Besucher.

Im September im Güstrower Ernst-Barlach-Theater.

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06. September 2017, 12:00 Uhr

Nach der Sommerpause beginnt im Güstrower Ernst-Barlach-Theater die neue Spielzeit traditionell mit dem 1. Philharmonischen Konzert. Am Freitag der kommenden Woche, 15. September, führt die Neubrandenburger Philharmonie ab 19.30 Uhr Werke von Bizet, Prokofjew und Berlioz auf. Unter Leitung von GMD Sebastian Tewinkel gelangen Werke zur Aufführung, die allesamt in Paris uraufgeführt wurden. Es erklingen Georges Bizet „Jeux d’enfants“ Petite Suite op. 22, Sergej Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 und Hector Berlioz’ Symphonie fantastique op. 14.

Die beiden gestandenen Komödianten Sattmann und Schöne erzählen tags darauf, am 16. September, ihre Lieblingswitze. Ungeachtet der sprichwörtlichen Gürtellinie heißt es ab 19.30 Uhr mit liederlichen Witzen und witzigen Liedern „Kennen Sie den…“

„Zinnober in der grauen Stadt“ heißt eine Koproduktion von United Puppets und dem Theater an der Parkaue nach dem Kinderbuch von Margret Rettich (1926-2013), die am 24. September ab 16 Uhr auf der Bühne dargeboten wird. United Puppets erzählen das Kinderbuch der preisgekrönten Autorin und Illustratorin mit vielfältigen Mal- und Zeichentechniken auf der Bühne. Sie lassen die Verwandlung der Stadt aus einem grauen Moloch in eine lebenswerte Oase lebendig werden.

„Vielfalt verbindet“ lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2017. Aus diesem Anlass lädt der Förderverein des Ernst-Barlach-Theaters am 25. September zur Aufführung des Films „Sarg“ auf die Hinterbühne ein. Der syrische Filmemacher Khaled Dyab Agha lebt in Güstrow zeigt das Miteinander von Religionen und Kulturen in seiner Heimat. Termin der Vorführung, nach der es die Möglichkeit gibt, mit dem Filmemacher und seinen syrischen Freunden ins Gespräch zu kommen, ist um 19.30 Uhr.

„Als wir verschwanden“ heißt ein Stück von Lotte Faarup für Kinder ab 10 Jahren. Das Junge Staatstheater Parchim führt es am 27. September um 10 Uhr in Güstrow auf. Mit einem poetischen Text zu Klängen von The Doors und Beethoven wird eine fesselnde Geschichte von zwei Kindern erzählt, die beim Versuch ihre Familie zu retten, im Chaos der Erwachsenen unterzugehen drohen. „Als wir verschwanden“ wurde 2013 als bestes Kinder- und Jugendtheaterstück Dänemarks ausgezeichnet.

„Maximum Rock“ ist eine rockmusikalische Zeitreise vom Summer of Love bis Woodstock, die am 29. September ab 19.30 Uhr zu erleben ist. Erzählt wird in Wort und Live-Musik die Entwicklung der Pop- und Rockkultur. Mit weltberühmten Hits von Rocklegenden vermitteln Sänger Ralph Heidorn, Gitarrist Fernando Bernhardt, Keyboarder Stefan Widmaier sowie Bassist und Autor Christoph Geisselhart das Lebensgefühl der wilden 60er-Jahre. Gewürzt wird der Abend mit spannenden Hintergrundinformationen und unterhaltsamen Backstage-Stories.

Für die Freunde des Plattdeutschen führt die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin am 30. September um 19.30 Uhr die niederdeutsche Komödie von Konrad Hansen „Plünnenball“ auf. Bertha und Pauline, gespielt von Elfie Schrodt und Kerstin Westphal, haben einen Kostümverleih. Hier treffen sich die „Außenseiter“: das Strichmädchen Uschi, das von einem Hundesalon träumt, der lärmempfindliche Ex-Sträfling Hermann, der quirlige Max, der nicht ganz so vertrauenerweckend ist, wie er scheint. Menschen im Selbstbetrug, in Träumen, in Hoffnungen – denn nur so lässt sich ihr Leben aushalten…

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