Güstrower Kabarett : „Liebe Alte“ schlagen zu

Noch sind „Die lieben Alten“ Günter Hemp, Irene Kautz, Monika Ricker, Peter Balcke und Helma Neumann (v. l.) im Probenmodus, aber am Freitag hat das neue Programm Premiere.
Noch sind „Die lieben Alten“ Günter Hemp, Irene Kautz, Monika Ricker, Peter Balcke und Helma Neumann (v. l.) im Probenmodus, aber am Freitag hat das neue Programm Premiere.

Programm „Wir wurden verKOHLt – ganz unbeMERKELt“ hat Freitag Premiere

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17. Juni 2015, 06:00 Uhr

In den vergangenen Wochen hat das Güstrower Seniorenkabarett der Volkssolidarität „Die lieben Alten“ ihr Probenpensum intensiviert. Grund ist der Premierentermin für das neue Programm, der unerbittlich näher rückt. Am Freitag ist es so weit. In der Anne-Frank-Schule öffnet sich um 17 Uhr der Vorhang für das vierte Kabarettprogramm der „Lieben Alten“.

Lange haben sie nach einem passenden Titel gesucht, nun steht er auf den Plakaten: „Wir wurden verKOHLt – ganz unbeMERKELt“. Aus der Ankündigung geht hervor, dass die Kabarettisten dieses Mal weit zurückgehen. „Wir legen die Entwicklung der Bundesrepublik in den letzten 25 Jahren unter die satirische Lupe und haben einiges gefunden“, deutet Günter Hemp an und wünscht sich zur Premiere ein volles Haus. Wenn auch die Texte, Lieder und Sketche neu sind – treu geblieben sind die Darsteller im Alter von 69 bis 76 Jahren ihrem Anspruch, zeitnahes, aktuelles und pointiertes politisch-satirisches Kabarett auf die Bühne zu bringen.

Für die Kontinuität der Gruppe spricht auch, dass sie in gleicher Besetzung auftritt. Nach wie vor finden Helma Neumann, Monika Ricker, Irene Kautz, Peter Balcke und Günter Hemp Freude am Spiel. Ihre bisherigen drei Kabarettprogramme – das letzte war „Teure Heimat, deine Pleiten“ – zeigten die Fünf in mehr als 100 Vorstellungen in der Region. Die vielen Anfragen von Veranstaltern waren auch ein Grund dafür, dass es mit dem vierten Programm lange Zeit nicht recht voran ging. Aber, hatte Günter Hemp noch im November 2014 versprochen: im Sommer steht das neue Programm. Nun wird es sogar zwei Tage vor dem kalendarischen Sommeranfang uraufgeführt. Vorfristige Planerfüllung nennen das die Kabarettisten wohl.

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