Güstrow : Letzte Ruhe unterm Baum

Das neue Bestattungsfeld unter der Buche soll durch Namenssteine begrenzt werden.
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Das neue Bestattungsfeld unter der Buche soll durch Namenssteine begrenzt werden.

Ab 2015 neue Bestattungsform auf dem Güstrower Friedhof: Beisetzung unter einer großen Buche

svz.de von
17. November 2014, 13:55 Uhr

Auf dem Güstrower Friedhof wird ab nächstem Jahr mit der „Baumbestattung“ ein neues Angebot unterbreitet.

Dabei wird die Urne unter einer alten Buche in einer naturbelassenen und von Efeu bedeckten Fläche eingebracht. Das Areal begrenzen Steine, auf denen die Namen der Verstorbenen aufgeführt sind. „Interessenten an dieser besonderen Bestattungsform können sich in der Friedhofsverwaltung einen solchen Stein ansehen und weitere Einzelheiten zu diesem Angebot erfragen“, sagt Holger Büttner.

Der Friedhofsverwalter weiß um die Nachfrage nach zeitgemäßen Bestattungsformen. „Uns erreichen dazu viele Anfragen. Der Friedhofsausschuss beobachtet die Entwicklung und registriert den Trend. Vor Ort werden die Möglichkeiten überprüft und gegebenenfalls in das Programm aufgenommen“, sagt er. Besonders nachgefragt seien nach wie vor Urnen-Gemeinschaftsanlagen. Aus diesem Grund wird im nächsten Jahr bereits die siebente Anlage dieser Bestattungsform angelegt.

Es wird eine Gemeinschaftsanlage für Partnerbestattungen sein.

Im vergangenen Jahr gab es auf dem Güstrower Friedhof über 430 Bestattungen, darunter 25 Erdbestattungen. Dieser über Jahre zu beobachtende Abwärtstrend bei den traditionellen Bestattungen könnte in diesem Jahr erstmals gestoppt werden. „Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben wir bei den Erdbestattungen diese Zahl erreicht. Allerdings werden wir in diesem Jahr wohl insgesamt zirka 40 Bestattungen weniger als 2013 haben“, interpretiert Holger Büttner die Statistik.


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